Taibon: „Grüne überschätzen das Projekt #dolomitesvives“

Veröffentlicht am 21.12.2017
Bevölkerung hat Eventpolitik satt und will Ergebnisse sehen.
 
Im vergangenen Sommer wurde die Passstraße auf das Sellajoch an neun Mittwochtagen für den Verkehr gesperrt. Diese Initiative trug den Namen #dolomitesvives und wurde vom Land Südtirol, der Provinz Trient und den anliegenden Gemeinden in die Wege geleitet.  Über 200.000 Euro wurden für Event- und Kommunikationstätigkeiten ausgegeben. Die Landtagsfraktion der Grünen fordert mittels eines Antrages, das besagte Projekt fortzusetzten und zu intensivieren. Der freiheitliche Vizeparteiobmann und Bezirksobmann des Pustertals, Lois Taibon, übt Kritik und fordert greifbare Maßnahmen anstatt der Eventpolitik.
 
„Statt einer nachhaltigen Umweltverbesserung in den Dolomiten wurden mit dem Projekt „#dolomitesvives“ brasilianische Musik, Kochshows und eine Opernaufführung finanziert“, kritisiert der freiheitliche Vizeparteiobmann Lois Taibon in einer Aussendung einleitend. „Die Grünen wollen nun mittels eines Beschlussantrages im Landtag dieses Projekt fortsetzen und intensivieren. Damit wird weder der Umwelt geholfen, noch die Dolomitenstraßen geschont. Erneut würden damit wiederum Unsummen an Steuergeldern für eine Eventpolitik verprasst, die beispielsweise in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs fließen könnten“, hält Taibon fest.
 
„Die Bevölkerung hat diese Art der Politik satt, da damit rein gar nichts erreicht wird. Die Ausgaben haben keine Beruhigung auf den Dolomitenpässen gebracht, sondern nur zusätzliche Belastungen durch Veranstaltungen und Shows. Wären die Geldmittel anderweitig eingesetzt worden, wäre der Effekt nachhaltiger gewesen“, betont der Freiheitliche Vizeparteiobmann. „Weder sind derartige Projekte ökologisch noch grün, sodass damit kein Dienst an der Umwelt getan wurde“, erklärt Taibon.
 
„Die Politik soll sich darum bemühen, weniger schöne Bilder zu produzieren als vielmehr auf Ergebnisse und nachhaltige Projekte zu setzen. Ein erster Ansatz ergäbe sich beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs“, stellt Lois Taibon abschließend fest.