SVP-Obmann Achammer drückt Van der Bellen die Daumen und lässt die Volksparteimaske fallen

Veröffentlicht am 04.05.2016
„Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein?“ - Volkstumspolitische Kräfte werden durch Achammer-SVP verraten!

SVP-Parteiobmann und Bildungslandesrat Philipp Achammer hat im heutigen Morgenmagazin der RAI Südtirol auf die Frage, wen er als österreichischen Bundespräsidenten wählen würde, geantwortet, dass er Alexander Van der Bellen wählen würde und es ihm vor einem Bundespräsidenten Hofer graue. Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair reagiert auf diese Aussage in einer Pressemitteilung mit scharfer Kritik.
 
„Achammers persönliche Präferenz hinsichtlich der Bundespräsidentenwahl ist nicht weiter verwunderlich. Verwunderlich ist eher, dass er in einem Interview keine üblichen inhaltsleeren Textbausteine absonderte, sondern eindeutig Stellung für den grünen Van der Bellen bezog. Der SVP-Obmann lässt mit dieser Aussage nun ganz offiziell die Volksparteimaske fallen und bestätigt somit seinen politisch linksgrünen Kurs, der seit langem in seiner Volkstums-, Einwanderungs- und Bildungspolitik offensichtlich ist“, schreibt Mair einleitend.
 
„Gleichwohl legt Achammer mit der Aussage, dass ihm vor einem Bundespräsidenten Norbert Hofer graue, eine äußerst problematische Haltung zur Demokratie an den Tag und als Bildungslandesrat sollte er sich für diese Formulierung schämen. Zudem muss unterstrichen werden, dass das Prinzip Sammelpartei mit Achammer endgültig begraben ist und volkstumspolitisch denkende Kräfte mit diesem offensichtlichen Linksdrall der Philipp-Volkspartei keine Zukunft haben“, gibt Mair zu Bedenken.
 
„Immer mehr Südtirolern graut es hingegen vor dieser linken SVP und Landesregierung, die sich naiv dem PD ausgeliefert hat und deren Vertreter gegen die Grenzschließung am Brenner wettern, aber keine Courage dafür haben, Renzi und Rom anzugreifen, die die italienischen Außengrenzen nicht schützen“, so die Freiheitliche Abgeordnete weiter.
 
„Alexander Van der Bellen steht für die Masseneinwanderung, die Vertuschung von katastrophalen Auswüchsen der Flüchtlingspolitik, den Ausverkauf Österreichs und Europas an die USA und an zweifelhafte transatlantische Interessen, die Zerstörung des Wirtschaftsstandortes Österreich, die Verhinderung von Volksabstimmungen und zu guter Letzt für eine nicht vorhandene Südtirolpolitik. Wer einem Grünen die Daumen drückt, hat für das eigene Volk und die Heimat nichts übrig. Philipp Achammer hat mit seiner Aussage offenbart, dass er ein grünes Herz hat und anscheinend bloß aus Opportunismus in der Volkspartei ist. Mit dieser Einstellung ist er bei Arno Kompatscher immerhin in guter Gesellschaft, der in seiner Jugend mit den Grünen liebäugelte und schließlich bei der SVP mehr Karrierechancen erspähte“, so Mair.

Zudem sei es bezeichnend, dass der vermeintliche Jungpolitiker Achammer einen politischen Greis unterstütze, so Mair. „Der SVP-Obmann, der sich gerne mit Laptop und Lederhose in Hochglanzbroschüren ablichten lässt, beweist, dass er die politisch-mediale Inszenierung des Jahrzehnts und ein Megabluff ist. Offenbar steht Achammer mit einer grünen Truppe auf Linie, die unter Van der Bellen den Slogan prägte: „Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein“ und „Gib a Gaggerl für dein Flaggerl" und der heute aus rein opportunistischen Gründen eine Heimat-Kampagne schaltet. Südtirol sagt Nein zum grünlinken Opportunismus von Van der Bellen und Achammer!", schließt Mair.