SVP ist für Grenzschließung am Brenner mitverantwortlich!

Veröffentlicht am 21.04.2016
Krokodilstränen von Kompatscher und Achammer sind völlig unglaubwürdig

In einem kürzlich veröffentlichten Pressebericht kündigt der österreichische Bundesminister Hans Peter Doskozil an, in einer Extremsituation die Brennergrenze absolut dichtzumachen. Das Verhalten der SVP in Sachen Grenzschließung am Brenner sei skurril, unehrlich und hinterhältig, urteilt die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Presseaussendung.

„Wie oft haben eigentlich Arno Kompatscher und Philipp Achammer die absolute Mär erzählt, dass es im heutigen Europa keine Grenzen und schon gar keine Brennergrenze mehr gäbe? Das war der absolute Schwachsinn, dem nicht wenige auf dem Leim gegangen sind, während die politische Realität eindrucksvoll zeigt, dass Staatsgrenzen auch im Europa von morgen essentiell sein werden und es nach wie vor darum gehen muss, die Grenze am Brenner zu überwinden. Achammer und Kompatscher haben in den letzten Jahren alles nur Denkbare unternommen, damit Südtirol Teil Italiens und die Brennergrenze erhalten bleibt und haben sich als italienische Wachhunde gegen die Selbstbestimmung aufgespielt,“ so Mair.

„Traurig macht die Haltung der SVP, die nach wie vor beste Beziehungen zu ÖVP und SPÖ hält, die für die Grenzschließung am Brenner verantwortlich sind. Das Gepolter der SVP gegen die Grenzkontrollen am Brenner ist folglich nur halbherzig und unehrlich, bestenfalls populistisch, solange die SVP nicht politische Konsequenzen zieht, was sie nie macht", schreibt Mair und ergänzt: „Nicht anders verhält es sich mit dem Schmusekurs der SVP gegenüber einer italienischen Regierungspartei PD, die Tür und Tor für illegale Einwanderer öffnet und damit erst jene angespannte Situation schafft, die Europa heute auseinanderreißt. Diese SVP belässt es abermals dabei, sich zu Fototerminen mit italienischen und österreichischen Politikern zu treffen, die die Schließung der Brennergrenze verursacht haben, zeigt keine Zähne und keine Konsequenzen, sondern lächelt ausschließlich in die Kamera. Wären die Gründerväter unserer Autonomie ähnlich mediengeil, inhaltslos und kampfunwillig gewesen, wäre Südtirol schon längst italianisiert!“, schließt Mair.