Südtirols Sicherheitsproblem – Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander

Veröffentlicht am 25.10.2016
Stellungnahme von Bezirksrat Bernd Ausserhofer

Nachdem der Landeshauptmann nicht müde wird zu erklären, „Südtirol habe kein Sicherheitsproblem“ verwundert es doch sehr, dass die BZG (Bezirksgemeinschaft Pustertal) eine übergemeindliche Videoüberwachung für mehr Schutz der Bürger und des Eigentums einrichten will.

Der Freiheitliche Bezirksrat Bernd Ausserhofer begrüßt diesen Schritt, zumal die Freiheitlichen seit Jahren auf den eklatanten Anstieg an Einbrüchen und Diebstählen hinweisen.

„Es ergibt aber wenig Sinn viel Geld in die Videoüberwachung und in die Exekutive zu investieren, wenn die überführten Täter von der Justiz wieder freigelassen werden („svuota carceri“) oder aber mit wenig abschreckenden Strafen davonkommen“, hält Ausserhofer fest.

Die Freiheitlichen fordern die SVP dazu auf, sich bei ihrer Mutterpartei PD dafür einzusetzen, dass überführte Kriminelle in kürzester Zeit abgeurteilt werden und eine angemessene, gerechte Strafe erhalten.

Nur so ist es möglich wieder Recht und Ordnung herzustellen.

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