Südtirol hat also doch ein (massives) Sicherheitsproblem!

Veröffentlicht am 30.01.2017
Wenn die Mikrokriminalität zum Makroproblem wird...

“Die Zahlen über die Kriminalität in Südtirol, die neulich bei der Eröffnung des Gerichtsjahres in Trient vorgelegt wurden, sprechen eine klare Sprache: Südtirol hat ein massives Sicherheitsproblem! Was eigentlich lange schon bekannt ist und von uns Freiheitlichen immer wieder aufgeworfen wurde, ist nicht mehr schön- oder wegzureden. Klar ist nun auch, dass es sich nicht etwa nur um ein ‘gefühltes’ Problem handelt, sondern um ein sehr reales”, schreibt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Stellungnahme.

Leitner kritisiert die anhaltenden Versuche der Südtiroler Regierungspolitik und der Quästur, die Fälle von Diebstählen und Einbrüchen zu bagatellisieren. Diese in den Bereich der so genannten Mikrokriminalität zu verbannen, könne das Makroproblem nicht wegleugnen. Die starke Zunahme an Diebstählen und Wohnungseinbrüchen dürfe nicht einfach und oberflächlich statistisch abgehakt werden, jetzt sei ein koordiniertes Vorgehen gefragt. Dabei müssten den Sicherheitskräften mehr Eingriffsmöglichkeiten zugestanden werden als bisher.

“Menschen, die Opfer von Diebstählen, Wohnungseinbrüchen und physischen Übergriffen geworden sind, erleiden nicht nur finanzielle Schäden, sie fühlen sich vor allem auch in ihrer Privatsphäre angegriffen und verletzt. Dass die Ausländer überdurchschnittlich an diesen Delikten beteiligt sind, ist zwar ebenfalls nichts Neues, wird aber von den jüngsten Zahlen eindrucksvoll bestätigt. Wenn dann noch bedacht wird, dass 81% der Insassen des Bozner Gefängnisses Personen ausländischer Herkunft sind, dann wird endgültig klar, wo in erster Linie der Hebel anzusetzen ist. Nicht etwa die Unterbringung in einem künftigen ‘Luxusgefängnis’ soll dabei der Gradmesser sein, sondern die umgehende Abschiebung”, so Leitner abschließend.