Südtirol braucht keine englischen Ortsnamen

Veröffentlicht am 27.09.2016
Blaas kritisiert Tommasinis Vorstoß – Vorboten der neuen Verfassung kratzen an Südtirols Identität

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas erteilt dem PD-Vorstoß, die Orts- und Flurnamen ins Englische übersetzen zu wollen, eine klare Absage.

„Sukzessive soll Südtirols Identität durch Vorstöße der politischen Linken abgebaut werden“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Presseaussendung einleitend. „Der Vorschlag, die Orts- und Wanderbeschilderung mit englischen Namen zu besetzen, reiht sich nahtlos in die Verteidigung der erfundenen italienischen Übersetzungen der Südtiroler Orts- und Flurnamen“, hält Walter Blaas fest.

„Die berüchtigten Vorschläge des PD in der jüngsten Vergangenheit im römischen Parlament zielten auf die Aushebelung der Südtirol-Autonomie ab. Stets wurde versucht, den Zentralstaat zu stärken, die Autonomie zu schwächen und wenn möglich Südtirol den Provinzen mit Normalstatut anzupassen. So sind alle Vorstöße, die zur Entfremdung der Heimat führen, die eine falsche künstliche Namensgebung schaffen und den Zentralismus stärken als Vorboten der geplanten Verfassungsreform anzusehen“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas.

„Das Gebot der Stunde heißt Schutz der Autonomie, deren Ausbau und der Weg in die Eigenständigkeit“, unterstreicht Walter Blaas abschließend und erteilt allen Vorstößen zum Abbau der Südtiroler Identität eine klare Absage.