Stocker: „Außengrenzen schützen statt Betonklötze künstlerisch gestalten“

Veröffentlicht am 23.11.2017
Steuergeldverschwendung sondergleichen.
 
Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker übt massive Kritik an den Ausgaben zur künstlerischen Gestaltung der Antiterrorbetonsperren in Bozen. Die Steuergelder in der Höhe von gut 50.000 Euro hätten besser investiert werden können.
 
„Anstatt dass die EU-Außengrenzen endlich effektiv geschützt werden, müssen sich nun ein weiteres Mal in Folge die Christkindlmärkte hinter Betonfestungen verstecken, um die Terroristen vor ihren bestialischen Taten abzuhalten“ echauffiert sich der freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Nun werden die Betonsperren sogar künstlerisch gestaltet, um dem grauen Antiterrormaßnahmen den Schrecken etwas zu nehmen. Auf groteske Art und Weise kaschiert Europa und in diesem Fall Bozen das Problem mit dem islamistischen Terror“, wettert Stocker.
 
„Das Ausheben einer mutmaßlichen islamistischen Terroristenzelle in Meran und die Abschiebung von IS-Sympathisanten zeugt von der Nähe des Problems. Nicht Abwehrmaßnahmen bei Christkindlmärkten sind die Lösung, sondern der Schutz der EU-Außengrenzen, die Abschiebung aller Illegalen, Islamisten und potenziellen Terroristen. Es braucht hier eine ganz klare Politik der Härte und nicht eine Kuschelkissenpolitik mit Betonblöcken in unseren Innenstädten“, kritisiert Stocker.
 
„Die Ausgaben von etwa 50.000 Euro wären vor allem in der Weihnachtszeit bei notleidenden einheimischen Familien besser investiert gewesen, als in Gestaltungsmaßnahmen für Antiterrorbetonsperren. Im Übrigen hätten auch heimische Schulklassen oder Jugendgruppen die Betonblöcke künstlerisch gestalten können“, hält Sigmar Stocker abschließend fest.