Skandal am Pragser Wildsee

Veröffentlicht am 05.08.2016
L. Abg. Walter Blaas: „Mit der Intransparenz muss Schluss sein“ – Kritik am Abteilungsdirektor Aschbacher

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas wettert gegen die Intransparenz bei fragwürdigen Entscheidungen des Landes. Wie bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft rund um die Errichtung eines neuen Parkplatzes am Pragser Wildsee.

„Auch die Landesverwaltung ist dazu angehalten, Projekte nach dem geltenden rechtlichen Rahmen umzusetzen und nicht widerrechtlich zu sanieren“, kritisiert Walter Blaas. „Vorgänge, wie jene um die Errichtung des neuen Parkplatzes am Pragser Wildsee erinnern an Nacht- und Nebelaktionen jenseits der rechtsstaatlichen Normen“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann.

„Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden“, fordert Blaas. „Die entscheidende Stimme in der zuständigen Kommission zur Sanierung des widerrechtlich errichteten Parkplatzes kam vom Abteilungsdirektor Aschbacher, der damit versuchte auf nachträgliche Art und Weise die Bausünden zu legitimieren“, kritisiert Blaas und sieht die Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft als logische Folge der Machenschaften rund um den See.

Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas verweist abschließend auf einen ähnlichen Vorfall in der Gemeinde Pfalzen, wo ein mögliches Bauvergehen gemeldet wurde. Mittels einer Landtagsanfrage intervenierte Blaas, um Klarheit über die Vorgänge zu erhalten. Statt einer fundierten Antwort, waren die Auskünfte seitens des zuständigen Abteilungsdirektors Aschbacher von Beschwichtigungen und mangelnden Informationen geprägt. „Grund genug, um am Ball zu bleiben“, hält Blaas fest und kündigt weitere Interventionen an.