Sicherheitslage an Südtirols Krankenhäusern

Veröffentlicht am 11.01.2017
Erpressung am Krankenhaus von Bruneck muss wachrütteln

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas zeigt sich erschüttert über die Sicherheitslage angesichts eines Erpressungsfalls am Krankenhaus von Bruneck. Ein Ausländer aus dem Kosovo soll einen Krankenhauspatienten bedroht und erpresst haben. Derlei Vorfälle sind auch bedenklich für die Sicherheit des gesamten Personals und für die Abläufe in den Krankenhäusern. Bereits vor einem Jahr hat der Freiheitliche Landesparteiobmann wegen der unerträglichen Bettelei am Krankenhaus interveniert.

„Ein Krankenhaus ist weder ein Ort zum Betteln noch ein Ort um Patienten zu bedrohen oder gar zu erpressen“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann. „Es ist eine Zumutung, wenn Patienten oder Personen in schwierigen Lebenslagen auch noch Kriminellen oder Bettlern ausgesetzt werden. Auch für das Personal und für Besucher ist eine derartige Situation untragbar“, so Walter Blaas.

„Patienten, Personal und Besucher bedürfen des Schutzes und sollen sich im Krankenhaus sicher und unbelästigt fühlen“, hält mit Nachdruck der Freiheitliche Landtagsabgeordnete fest. „Personen, die Patienten oder das Personal belästigen sowie Bettler haben in einem Krankenhaus nichts verloren“, unterstreicht Walter Blaas.

„Eine sensible Einrichtung, wie ein Krankenhaus, bedarf des besonderen Schutzes und einer verbindlichen Hausordnung, die das umgehende Entfernen von Unruhestiftern und dergleichen Personen ermöglicht“, hält der Freiheitliche Landtagsabgeordnete fest.

„Dieser Zustand ist nicht nur ärgerlich, sondern muss als untragbar bezeichnet werden“, betont Blaas. „Derartige Vorfälle müssen wachrütteln und die Situation ist dahingehend zu verbessern, dass präventiv gehandelt wird“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend.