Sicherheitsbedenken bei Aufnahme von Asylbewerbern in Wengen müssen ernst genommen werden

Veröffentlicht am 26.07.2016
Die Ankunft von 25 Asylbewerbern in Wengen scheint jetzt definitiv zu sein. Trotz der vielen Bedenken und der nachvollziehbaren Ängste in der Bevölkerung hält die Landesregierung an ihrem Plan fest, überall im Lande Flüchtlinge zu verteilen.
„Die Freiheitlichen sehen diesen Schritt der Landesregierung sehr kritisch“, erklärt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon. „Nach den Ereignissen dieser Tage in Bayern und Frankreich sind die vielen Ängste und Befürchtungen der Bevölkerung mehr als berechtigt und nachvollziehbar“.
Für die Freiheitlichen würden in der Asyl-Thematik einfach zu viele Fragen unbeantwortet bleiben. So wisse man nicht, wie lange sich die Asylbewerber aufhalten werden, mit welchen konkreten Problemen die Leute vor Ort konfrontiert werden und auf welche Personen man da schlussendlich treffen werde.
„Das Land würde gut daran tun, die vielschichtigen Aspekte der Flüchtlingswelle nicht zu verharmlosen, schließlich würden viele aufgenommene Asylbewerber ernst nach geraumer Zeit ihre wahre Identität und ihre Bereitschaft zu Gewalt zeigen“, sagt Taibon von den Freiheitlichen.
„In Anbetracht der Terrorangriffe in Bayern und Frankreich müsse man sich auch bei uns die Frage stellen, welche Bedeutung dem Volkstumsschutz und der Religionsfreiheit noch beigemessen werden. Wenn man auch bei uns in Südtirol befürchten muss, Opfer von Anschlägen zu werden, dann ist der von der Politik eingeschlagene Weg der willkürlichen Aufnahme von Flüchtlingen definitiv der falsche“, erklärt Lois Taibon.
Es gehe nicht darum, den Südtirolern die Hilfsbereitschaft abzusprechen, es gehe vielmehr darum, dass man unser Land nicht unsicher und zu einem Brutnest für Extremisten machen dürfe, schließt der freiheitliche Lois Taibon in seiner Aussendung.