Selbstverteidigungskurse an Schulen: Südtirol sagte schon zweimal NEIN

Veröffentlicht am 07.07.2016
Nordtirol letzte Woche JA!
Landesrat Achammer will Realität nicht erkennen und ist gegen praxisnahe Schulen!

„Im Südtiroler Landtag wurde mein Beschlussantrag, welcher die Einführung von Selbstverteidigungskursen an Südtirols Schulen vorsieht, schon zweimal abgelehnt. Anlass für die Einbringung des Antrags ist die ansteigende Gewalt in den Städten und in der Gesellschaft. Vor allem Frauen sind immer häufigeren sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Diese steigende Gewalt steigt mit der steigenden, unkontrollierten Einwanderung, wie man beim Lesen der Medien schnell versteht. Landesrat Philipp Achammer lehnte die Anträge ab, weil die Schule nicht für solche Kurse zuständig sei und weil die Schule wenn schon Integration und nicht Selbstverteidigung leisten solle“, schreibt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Interessant ist hingegen, dass der Nordtiroler Landtag kürzlich am 30. Juni einem ähnlichen Antrag hingegen EINSTIMMIG zugestimmt hat. Dort scheint man die derzeitigen Entwicklungen nicht so realitätsfremd zu sehen wie Landesrat Philipp Achammer und die SVP. Es nützt nichts, sich alles schön zu philosophieren, wenn die Realität eine Andere ist, Herr Landesrat. Und die Schule wird auch nicht praktischer, wie es der Landesrat angekündigt hat. Verlierer sind die Jugendlichen, vor allem die Mädchen, aber wir werden den Beschlussantrag weiterhin einreichen“, so Stocker abschließend.