Organisierte Bettelei und Vagabunden

Veröffentlicht am 12.12.2016
Bürger fühlen sich belästigt

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas fordert ein hartes Durchgreifen gegen die aggressive und organisierte Bettelei in Südtirol. Besonders bei größeren Veranstaltungen oder vor Geschäften treiben die Banden ihr Unwesen. Die Bürger fühlen sich belästigt und allzu oft in die Enge getrieben. Die Wehrlosigkeit älterer Menschen wird schamlos ausgenutzt und das Phänomen der Bettelei ist mit der geltenden Gesetzeslage kaum zu bekämpfen.

„Die Bettelei, betrieben von organisierten Banden, ist zu einem lukrativen Geschäft geworden“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Besonders in der Vorweihnachtszeit sind Märkte und Geschäfte beliebte Aufenthaltsorte von Bettlern und Vagabunden. Bürger und Touristen werden von manchen Bettlern regelrecht bedrängt und in die Enge getrieben“, erläutert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Wehrlose ältere Menschen sind den Banden besonders ausgesetzt“, gibt Blaas zu bedenken und verweist auf die ausländische Herkunft der meisten Bettelbanden, die in Südtiroler ihr Unwesen treiben.

„In sensiblen öffentlichen Zonen, auf Marktplätzen und bei öffentlichen Gebäuden muss ein Betteleiverbot herrschen“, fordert der Freiheitliche Obmann Walter Blaas zum Schutz der Bürger. „Die gesetzlichen Bestimmungen müssen dahin angepasst werden, dass sowohl die aggressive Bettelei als auch deren Organisation durch Banden sanktioniert wird. Die Abnahme des ‚erbettelten‘ Geldes und dessen Verwendung für bedürftige ältere Menschen muss ins Auge gefasst werden“, fordert Walter Blaas.

„Ein erster Schritt der Bettelei den Boden zu entziehen, ist die Weigerung den Bettlern Geld zu geben“, so Blaas. „Es braucht eine Sensibilisierung der Bevölkerung, die vor den Gefahren der Bettelbanden warnt und eine Aufklärung hinsichtlich des Geschäftes hinter der Bettelei“, so der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas abschließend.