RFJ Tirol und FJ Südtirol gedenken dem 102. Jahrestag der Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn

Veröffentlicht am 22.05.2017
Utl.: Der Tag, an dem die Trennung Tirols ihren Lauf nahm, jährt sich am 23. Mai.

Die Völker Europas leben untereinander in einer noch nie da gewesenen Harmonie und Einheit. Dennoch ist Tirol nach wie vor ein gespaltenes Land. Gespalten, oder besser gesagt getrennt, durch eine Grenze, die durch einen Krieg entstand und mitten durch die Herzen eines ganzen Volkes ging. 
Der Ring Freiheitlicher Jugend Tirol und die Freiheitliche Jugend Südtirol erinnern gemeinsam an diesen schicksalhaften 23. Mai 1915, als Italien der k.u.k. Monarchie den Krieg erklärte. Vorausgegangen waren versprechen der Ententemächte an die Italiener, dass diese bei einem Sieg große Gebiete Österreichs, darunter auch Südtirol und das Trentino als Kriegsbeute an sich nehmen dürften.
Christoph Jäger, Obmann des RFJ Tirol, findet, dass solche Gedenktage zu wenig zelebriert werden: „Gerade in Nordtirol wird oft verdrängt, dass es sich bei den Tirolern nördlich und südlich des Brenners um ein und dasselbe Volk handelt, dass durch einen fürchterlichen Krieg auseinandergerissen wurde. Da ist es wichtig, dass es noch Vereine gibt, die auf diese Dinge aufmerksam machen und an die gemeinsame Geschichte Tirols erinnern.“
Peter Falabella, Vertreter der FJ Südtirol, erklärt das die derzeitige Lage in Südtirol immer noch kritisch ist, durch Maßnahmen wie den CLIL Unterricht wird immer noch versucht uns unsere deutsche Muttersprache zu nehmen. Durch die Willkommens-Politik laufen wir jetzt Gefahr eine Minderheit im eigenen Land zu werden.