Realitätsfremde Frauenpolitik im Dreierlandtag endet mit einer erbärmlichen Figur der linken Genderfrauen!

Veröffentlicht am 22.04.2016
Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair zeigt sich empört über die dilettantische Vorgehensweise linker Frauen bezüglich der Ausarbeitung von  2 Anträgen zum Dreierlandtag und sieht sich in ihrer ablehnenden Grundhaltung feministischer Politik gegenüber voll bestätigt.

„Dass es die Erstunterzeichnerin Gabriele Fischer, Abgeordnete der Tiroler Grünen samt ihren linken Freundinnen für nicht notwendig erachtet hat, ALLE im Dreierlandtag vertretenen Frauen in die Ausarbeitung frauenspezifischer Anträge miteinzubeziehen, führt die Inhalte der Anträge nicht nur ad absurdum, sondern zeugt auch von absoluter Unglaubwürdigkeit. Frauen schwafeln einerseits gebetsmühlenartig von politischer Mitbestimmung, von der fehlenden Sichtbarkeit von Frauen in Führungsgremien und politischen Ämtern, wie wichtig es sei, dass Frauen an der politischen Diskussion teilnehmen, dass es den Frauen in der Euregio insgesamt besser gehen wird, wenn sich die weiblichen Angeordneten künftig separat anlässlich des Dreierlandtages auch in einer eigenen Frauenkonferenz zusammenrotten. Andererseits sind dieselben Frauen aber nicht imstande, andersdenkende Frauen in den 3 Landtagen von vornherein an den Tisch zu holen, stellen Koalitionslogik und Mehrheitsparteien-Befindlichkeiten über die Interessen und eigentlichen Anliegen von Frauen. Diesen Frauen geht es - wie man bestens gesehen hat - weder um Frauen und auch nicht um die Mitbestimmung von Frauen, sondern um eine linkslinke Politik und um eine haarsträubende Ideologie, die überall in der Realität kläglich Schiffsbruch erleidet“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair.

„Der Dreierlandtag wurde zur Darstellung eines derart einseitigen Frauenbildes missbraucht, das spätlinken Gedanken von 68 entspricht. Diesen Emanzen geht es nicht darum, dass Frauen mitreden, sondern dass sich linkslinke Frauenvertreterinnen in eine Opferrolle stellen, andere Frauen ausgrenzen und besonders die Realität verdrängen. Alibianträge, wo man ein paar Daten über Frauen in den 3 Ländern sammeln will, sind eine einzige Frechheit und Frotzelei gegenüber den Problemen, die Frauen im Alltag erleben. Wir freiheitlichen Frauen diesseits und jenseits des Brenners kennen diese Sorgen, Nöte und Wünsche der Frauen bestens: Sicherheit - wer schützt Mädchen, Töchter, Frauen vor dem frauenfeindlichen, muslimischen Weltbild, das gerade massenhaft zuwandert? Sicher nicht diese linken Frauen, die für diese Einwanderung, Überfremdung und die Sicherheitsproblematik verantwortlich sind! Wann wird Mutterschaft in der Privatwirtschaft verbessert und jener der öffentlich Bediensteten angepasst? Wann wird Wahlfreiheit der Frauen Realität? Wann wird eine Mutter, die ihr Kind selbst erziehen will, dabei unterstützt und nicht belächelt oder als faul abgestempelt? Wann werden Frauen für gleiche Arbeit auch gleich entlohnt?“, fragt sich Mair und zeigt sich enttäuscht von der völligen Realitätsfremdheit und Abgehobenheit der linken Frauenvertreterinnen. „Wir kennen die Probleme der Frauen, die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen. Stattdessen kommt die linke Frau mit frommen Wünschen an das Christkind daher, die unerfüllt bleiben werden, weil Feministinnen Sitze und Posten sowie eine eigene politische Bühne zur medialen Selbstdarstellung wichtiger sind. Weil sich Gutmenschinnnen lieber selbst im Rampenlicht sehen. Das alles wird von Parteifrauen betrieben, die in Wahrheit auf Familien und ‚echte‘ Frauen im Alltag pfeifen und lieber mit Quoten und Gender-Schwachsinn die Stimmung vergiften und gegen die Mehrheit der Frauen in der Europaregion Tirol arbeiten, die natürlich nicht grünlinke Hirngespinste wollen, was Wahlergebnisse eindeutig belegen. Wirklich bedauernswert finde ich in dem Zusammenhang auch jene Männer, die sich inzwischen von diesem ganzen feministischen Blabla haben einlullen lassen und nur um des ‚lieben parteiinternen Friedens Willen‘ solchen sinnlosen Anträgen zustimmen oder weil es opportun ist, weil es politisch korrekt ist oder weil sie nicht den Mumm haben, eine eigene Meinung zu haben. Und das Schlimme daran ist, dass sich durch diese feige Haltung Frauen auch noch bestätigt fühlen und tatsächlich meinen, dass sie gut seien…“, schreibt Mair.

„Es habe sich anlässlich dieser Sitzung im Dreierlandtag einmal mehr gezeigt, dass linkslinke Frauenpolitik nichts mit der Realität der Frauen zu tun hat und sich auch nicht auf die Mehrheit der Frauen bezieht, sondern einzig und allein mit Selbstverwirklichungsphantasien und Selbstdarstellungsgelüsten einiger weniger Ideologinnen zu tun hat“, so Mair.

„Ich bedauere zutiefst, dass Frauen sich so dermaßen vorführen lassen und dass eigentliche Frauenanliegen mit Füßen getreten werden. Zudem schäme ich mich fremd für das Verhalten der Erstunterzeichnerin Gabriele Fischer, die es nicht einmal für notwendig erachtet hat, meinen Ausführungen im Plenum zu folgen. Ganz mutig hat sie den Saal verlassen, nachdem sie mich bereits vor meiner Wortmeldung versucht hat, durch erbärmliche Ausreden milde zu stimmen oder mundtot zu machen. Dieses Verhalten, wo man erstens Meinungsfreiheit mit Füßen tritt, zweitens Frauen von ihrem Recht auf Mitsprache abbringen will und drittens Frauen ausgrenzt, ist bezeichnend für die Gefahr, die hinter der grünen Fassade lauert. Dass ausgerechnet eine grüne Gutmenschin aus dem sonst so politisch korrekten Lager ein solches Demokratiedefizit aufweist, finde ich spannend, aber verwundert keinesfalls. Wenn Frau nicht Opfer ist, sondern selbstbewusst, mutig und unbeirrt ihren Weg geht, sind ihr Feindinnen aus der linken Reichshälfte gewiss. Da lob’ ich mir meine grüne Kollegin Brigitte Foppa. Gerade in frauenpolitischen Fragen und wenn es um Einwanderung geht, könnten wir unterschiedlicher nicht sein, dennoch setzen wir uns gerne auseinander und begegnen uns dabei auch immer mit Respekt. Hart in der Sache, aber fair im Umgang. Frau Fischer täte gut daran, sich ein Beispiel an ihrer grünen Kollegin Foppa zu nehmen. Ich wünsche mir für die politisch aktiven Frauen in der Euregio, dass sie unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit eine positive Streitkultur entwickeln, sich gerne auch mit andersdenkenden Frauen konfrontieren und harte Auseinandersetzungen auch aushalten. Mit Opferrolle und weinerlichem Getue beeindruckt man im Jahr 2016 weder Frauen noch Männer in der Euregio!“, schließt Mair und fordert die linken Frauenpolitikerinnen auf, endlich Frauenpolitik statt blinder Ideologie zu betreiben.