Postklau offenbart Bozens Sicherheitsproblem

Veröffentlicht am 12.01.2017
In der Landeshauptstadt sind selbst Postsendungen nicht mehr sicher

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas verweist in einer Aussendung auf das massive Sicherheitsproblem in der Landeshauptstadt. Mit der Plünderung von Postsendungen und Korrespondenzen wurde ein neuer Tiefpunkt in Sachen Sicherheit erreicht. Die mutwillige Zerstörung von privaten Nachrichten und deren gewaltsames Öffnen stellt nicht nur ein Eigentumsdelikt dar, sondern es handelt sich um einen Eingriff in das Postgeheimnis.

„Der verächtliche Postklau in Bozen zeigt in aller Deutlichkeit die angespannte Situation auf“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Während über alles Mögliche in Bozen diskutiert wird, werden die Hauptprobleme, wie die Kriminalität und die mangelnde Sicherheit, ausgeklammert“, kritisiert Blaas. „In Südtirols Städten und größeren Ortschaften wuchern Parallelgesellschaften, die kein Interesse an der Assimilierung haben, die das Faustrecht praktizieren und die Gesetze nicht fürchten brauchen. Selbst die Grundrechte der Bürger, wie das Postgeheimnis, werden nicht geachtet“, unterstreicht Blaas.

„In Bozen grassiert Gewalt und Kriminalität in den Straßen und die SVPD-Stadtverwaltung konnte bisher keinen Masterplan zur Eindämmung der Situation vorlegen“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann. „Selbst die Postsendungen scheinen nun Opfer von Plünderungen zu werden. Auf der Suche nach wertvollen Inhalten werden Briefe rabiat geöffnet und in der Folge illegal entsorgt“, so Blaas.

„Das Sicherheitsproblem in Bozen äußert sich in stets neuen Facetten, während die Stadtregierung weiter zuschaut und sich den unbequemen Wahrheiten nicht stellt“, kritisiert Blaas abschließend.