Pilzesammeln muss neu geregelt werden

Veröffentlicht am 11.08.2016
Freche Touristen dürfen nicht unsere Wälder, Wiesen und Blumen niedertreten

Mehr Kontrollen und neue Pilzesammelbestimmungen fordert Lois Taibon, Bezirksobmann der Freiheitlichen.

„Wie jeden Sommer haben sich auch heuer wieder viele Touristen zum Pilzesammeln in Südtirols Wäldern auf den Weg gemacht. Und leider ist auch heuer wieder festzustellen, dass viele Waldbesucher durch schlechte Manieren auffallen: so werden Pflanzen und Blumen niedergetreten, Autos werden willkürlich auf privaten Durchfahrtswegen geparkt, Dosen und Plastikmüll werden liebend gerne im Wald entsorgt“, bemängelt Lois Taibon. Er fordert mehr Kontrollen und längerfristig eine Überarbeitung der Pilzesammelbestimmungen durch den Landtag.

Taibon glaubt aber nicht, dass sich die Rechtslage rasch ändern wird: „Diese Thematik ist längst allen bekannt und wenn das Land sich bis heute zu keiner härteren Gangart entschieden hat, ist das wohl so zu erklären, dass man mit der aktuellen Lage recht glücklich und zufrieden ist.“ Für ihn müsse allen klar sein, dass das Pilze- und Beerensammeln klar geregelt und kontrolliert gehöre, schließlich stünden die meisten Südtiroler Wälder und Wiesen im Eigentum von Privaten, auf das eben Rücksicht genommen werden müsse, sagt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon.