Pendler von der Gand stehen im Regen

Veröffentlicht am 06.10.2016
Anfang des Jahres sind die beiden Bushaltestellen in der Unteren Gand fertig gestellt worden

Die Überdachung sollte im Herbst erfolgen. Nun ist Herbst und die Pendler warten immer noch auf eine schützende Überdachung. „Das ist ein unhaltbarer Zustand“, so der Fraktionsvorsteher von der Gand Reinhard Gaiser. Gemeinderat Gaiser bemüht sich schon seit längerem beim zuständigen Amt für Mobilität, dass diese beiden Haltestellen überdacht werden. Bis jetzt leider vergebens. Die Gandler Bürgerinnen und Bürger, die auf Buslinien angewiesen sind, werden somit im Regen stehen gelassen, weil ein Wetterschutz oder eine Überdachung fehlt. Auch Sitzbänke sind weit und breit keine zu sehen, so Gaiser verärgert.

Auf Anfrage im Büro des zuständigen Landesrates Mussner gab es leider nicht viel Neues zu berichten. Wörtlich heißt es dort: „Vor ca. einem Monat wurden mit Genehmigung der Kosten die Voraussetzungen geschaffen die Haltestellen anzukaufen. Dies hat länger gedauert, da in diese Genehmigung auch laufende Änderungen an den technischen Eigenschaften des Projekts Metrobus selbst einflossen, da in der Ausarbeitung der Vorprojekte laufend verschiedenste Anpassungen angebracht werden. Zur Zeit werden in Zusammenarbeit mit der  Agentur für die Verfahren und die Aufsicht im Bereich öffentliche Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge (AOV) die Ausschreibungsunterlagen für eine europaweite Ausschreibung der Haltestellenschutzdächer vorbereitet.“ Im Klartext heißt das, dass den Pendlern in den kalten Herbst und Wintermonaten eisiger Wind um die Ohren pfeift und bei Regenwetter die Wolken über sich ergießen. Dabei ist Komfort ein wesentlicher Faktor, um Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen des öffentlichen Nahverkehrs zu überzeugen, dem ist leider nicht so, meint der Freiheitliche Gemeinderat Gaiser abschließend.