Nur ein „NEIN“ zur zentralistischen Verfassung schützt die Autonomie

Veröffentlicht am 21.11.2016
Zentralismus ist Gefahr für Südtirol

Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas sieht in der Zustimmung zur zentralistischen Verfassung die Aufgabe des Selbstbestimmungsrechtes der Südtiroler. Die autonomen Bestrebungen der Heimat könnten innerhalb eines starken Staates ein jähes Ende finden.

„Südtirols Autonomie befindet sich in ernster Gefahr“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Die Gefahr geht nicht nur von einer zentralistischen Verfassung und den Vorstößen des PD zur Abschaffung der Autonomie aus, sondern auch von der SVP, die offen für die neue Verfassung wirbt“, unterstreicht Walter Blaas. „Südtirol wird mit der neuen Verfassung auf der Seite der Reformverlierer stehen. Umso wichtiger ist ein klares ‚NEIN‘ aus Südtirol zum Abbau der Kompetenzen, zur Suprematie des Staates und zur engeren Bindung an Rom“, verkündet der Freiheitliche Landesparteiobmann.

„Die sogenannte ‚Schutzklausel‘ ist nichts weiter als ein Schutz auf Zeit mit einem Ablaufdatum“, so Blaas, „denn Südtirol wird im Rahmen der neuen Verfassung gezwungen sein die Autonomie anzupassen. Die Anpassung der hart erkämpften Autonomie im Rahmen einer zentralistischen Verfassung wäre ungleich schwieriger. Eine Südtiroler Zustimmung zur römischen Verfassung würde die Verhandlungsposition schwächen, da das Eingeständnis zum Zentralismus vorweg den Ausbau der Autonomie ausschließt“, warnt der Freiheitliche Landesparteiobmann.

„Ein Südtiroler ‚JA‘ würde die freiwillige Unterordnung der Heimat unter römische Interessen bedeuten“, gibt Walter Blaas abschließend zu bedenken und ruft die Bevölkerung dazu auf, am 4. Dezember mit einem klaren „NEIN“ zur zentralistischen Verfassung die Autonomie Südtirols zu schützen.