Niederlanden: Wer die Umfragen verliert, gewinnt die Wahlen

Veröffentlicht am 16.03.2017
Stellungnahme des Landesparteiobmanns L. Abg. Walter Blaas zu den Parlamentswahlen in den Niederlanden

Die Parlamentswahlen in den Niederlanden sind geschlagen und die Medien haben in gewohnter Einigkeit den Sieger und Verlierer gekürt. Während der „Wahlsieger“ erhebliche Verluste einfahren musste, konnte der „Verlierer“ einen satten Zugewinn verzeichnen. Wilders` PVV (Partei für die Freiheit) konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt einen Zuwachs von +3,02 Prozent erzielen, während die Partei von Rutte mit einem Verlust von -5,28 Prozent abgestraft wurde.

Es steht außer Frage, dass alle Umfragen einen deutlicheren Zuwachs für die Partei von Geert Wilders prognostiziert haben, aber letztlich dienen Umfragen auch als politische Stimmungsmacher. Nichts desto trotz wird Wilders als der große Wahlverlierer dargestellt, obwohl er beachtliche Zuwächse verbuchen konnte, während die rostenden Kommunisten der sozialdemokratischen Partei (PvdA) mit einem Verlust von knapp -20 Prozent regelrecht in der Bedeutungslosigkeit verschwanden.

Es bleibt dabei: Umfragen und Wahlen sind zwei Paar Schuhe.

L. Abg. Walter Blaas
Landesparteiobmann