Neruda Volley wurden bereits 40.000 Euro zugesprochen

Veröffentlicht am 08.06.2016
Massive Kritik von Reg. Abg. Walter Blaas und Bezirksobmann Lois Taibon – Anfrage soll Umstände klären

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas sowie Lois Taibon schalten sich in die Affäre rund um die öffentlichen Gelder, welche dem Verein Neruda Volley zugewiesen werden, ein.

„Bereits am 18. Mai 2016 hat die Regionalregierung mit Beschluss Nr. 89 dem Verein Neruda für das Jahr 2016 eine Finanzierung mit Steuergeldern in der Höhe von 40.000 Euro zugestanden“, kritisieren Blaas und Taibon einleitend in einer Aussendung. „Die Kritik ist angebracht, wenn aus Medienberichten vernommen wird, dass weitere 500.000 Euro aus Landesgeldern dem Verein zufließen sollen.“

„Es stellt sich die berechtigte Frage nach der unglaublichen Höhe dieses Beitrages, da andere gleichwertige Sportvereine in Südtirol von Beiträgen in einer Höhe von einer halben Million Euro nur träumen können“, unterstreichen Blaas und Taibon.

„Der Beitrag von 500.000 Euro muss revidiert werden, da er sich nicht rechtfertigen lässt und die Region bereits einen Beitrag von 40.000 Euro gewährt hat“, betont der Freiheitliche Abgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung und kündigt eine entsprechende Anfrage zur Klärung des Sachverhaltes an.

„Die doppelte Förderung von Land und Region muss dringend reformiert werden“, so Blaas und Taibon abschließend. „Die zur Verfügung stehenden Mittel sollen nur aus einem Fördertopf stammen, damit Transparenz über bereits getätigte Zuweisungen herrscht.“