Nein zur touristischen Obergrenze, wie von den Grünen gefordert!

Veröffentlicht am 01.12.2017
Der Freiheitliche Abgeordnete Roland Tinkhauser spricht sich klar gegen die von den Grünen geforderte touristische Betten-Obergrenze und Begrenzung der Gästezahl aus. Der Tourismus ist für Südtirol ein wichtiger Wirtschaftsmotor und für die Sicherung des Wohlstandes im Lande unverzichtbar. Seine Wertschöpfung liegt in etwa bei 12 % der Südtiroler Wirtschaft. Zählt man die Wertschöpfung der Zulieferbetriebe dazu, kommt man auf etwa 20 %. Würde der Motor einfach durch eine in den Raum geworfene Obergrenze gedrosselt, hätte dies auch erhebliche Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige und vor allem auch auf den Arbeitsmarkt. Der Tourismus braucht Flexibilität und Freiräume um weiterhin erfolgreich zu bleiben, keine künstlich und nach Willkür geschaffenen Obergrenzen.
 
So ist das von den Grünen geforderte Limit alles andere als zweckdienlich für die Südtiroler Wirtschaft. Vielmehr müssen Gästezahlen insofern reguliert bzw. gesteuert werden, indem man versucht das Tourismusland Südtirol in seiner Qualität ständig zu verbessern um einen immer höheren Standard zu erreichen. Zudem kann man das gesamte Land Südtirol nicht über einen Kamm scheren. Es gibt auch in Südtirol noch genügend Gebiete, die einen höheren Tourismus und entsprechende Investitionen vertragen können.
 
Die kürzlich gemeldeten Rekordzahlen dürfen nicht Anlass dazu geben, zu glauben, dass es in der Wirtschaft und im Tourismus nur mehr aufwärts gehen wird. Südtirol gilt neben seiner außergewöhnlichen Landschaft und seinen qualitativ hochwertigen Beherbergungsbetrieben als begehrenswerte Urlaubsdestination, aber vor allem gilt Südtirol als sicheres Land. In einem sicheren Land macht man gerne Urlaub und verzichtet auf Fernreisen in Krisenländer, dieser Umstand muss aber nicht immer so anhalten.
 

 
L. Abg. Roland Tinkhauser