NEIN zum Abschiebezentrum in Südtirol

Veröffentlicht am 20.01.2017
Obmann Walter Blaas: „Dem Asylchaos ist Einhalt zu gebieten“

Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas spricht sich entschieden gegen ein Abschiebezentrum in Südtirol aus. Bereits an den Außengrenzen müssen illegale Einwanderer abgewiesen werden, um späteres Chaos zu vermeiden.

„Grundsätzlich dürften weder Illegale noch Personen ohne Papiere einreisen“, betont Walter Blaas in einer Aussendung einleitend, „und müssten an den Außengrenzen umgehend abgewiesen und an der Einreise gehindert werden. Dank der absurden Politik der offenen Grenzen, der gutmenschlichen Willkommenskultur und der Asylindustrie, die auf ständig neue ‚Einwanderer‘ angewiesen ist, wurden Recht und Ordnung aus den Angeln gehoben“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann.

„Würden die geltenden Gesetze eingehalten, so wäre die Anzahl der abzuschiebenden Personen wesentlich geringer und die Kosten für die Steuerzahler weit weniger“, erläutert Blaas.

„Abschiebezentren sind zwar sinnvolle Einrichtungen, aber Südtirol ist definitiv der falsche Standort hierfür“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas. „Abschiebezentren gehören in die Nähe der großen Flughäfen und in entsprechender Entfernung zu Siedlungsgebieten. Hinzu kommt eine rasche und unverzügliche Durchführung der Abschiebung, sodass der weitere Aufenthalt dieser Personen auf ein Minimum reduziert wird“, unterstreicht Blaas.

„Für Personen, die vor der Abschiebung stehen, ist die Hemmschwelle kriminelle Taten zu begehen wesentlich niedriger“, gibt Blaas zu bedenken und verweist auf die berechtigten Bedenken der Bürger im Einzugsgebiet eines möglichen Abschiebezentrums im Unterland. „Illegale, ausländische Straftäter oder abgelehnte Asylwerber stehen oftmals vor einer Ausweisung oder Abschiebung. Die Abschiebung kann in etlichen Fällen nicht durchgeführt werden, da weder die Herkunft der betroffenen Person, der wahre Name noch weitere Identifikationsmerkmale bekannt sind“, hält der Freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend fest und warnt vor den Folgen.