NEIN zu Containerstädten für Asylanten in Südtirols Gemeinden

Veröffentlicht am 16.03.2017
Situation läuft aus dem Ruder – Freiheitliche Kritik

In Südtirols Gemeinden geht das Gespenst der Containerstädte für Asylanten um. Während den Gemeinden das SPRAR-Programm zur Aufnahme von 3,5 Asylanten pro 1.000 Einwohner schmackhaft gemacht wird, wird auf der anderen Seite mit dem Errichten von Containerstädten gedroht, sollten die Gemeinden nicht auf das SPRAR-Programm setzen. Die Freiheitlichen kritisieren diese Vorgehensweise und forderen einen Aufnahmestopp von Asylanten in Südtirol.

„Genug ist genug“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Wir wollen keine Containerstädte für Asylanten in Südtirols Gemeinden, damit sich die Lage noch weiter zuspitzt. Derzeit erhöht sich der Druck auf die Südtiroler Gemeinden sich an der Unterbringung von sogenannten Flüchtlingen zu beteiligen. Entweder durch die Teilnahme am staatlichen SPRAR-Programm oder an der Zuweisung von Asylanten durch das Land“, kritisieren der Freiheitliche Landesparteiobmann und Generalsekretär Simon Auer.

„Wenn die EU, der Staat und das Land versagen, kommen in letzter Instanz die Gemeinden zum Zug das Asylproblem zu lösen. Auf die Gemeinden wird Druck ausgeübt damit immer mehr und neue Unterbringungsmöglichkeiten für sogenannte Flüchtlinge erschlossen werden. Ansonsten werden die Gemeinden mit der Containerlösung konfrontiert und abgeschreckt“ kritisieren Blaas und Auer.

„Das Asylchaos hat Südtirol fest im Griff und wird sich durch die undichten EU-Außengrenzen weiter zuspitzen. Sowohl der Staat als auch das Land sind überfordert und die allermeisten der untergebrachten Personen werden kein Asyl erhalten. Sie landen auf der Straße und in der Illegalität. Eine humanitäre und sicherheitspolitische Katastrophe liegt dadurch in der Luft“, erläutert Blaas.

„Um die Sicherheitslage im Land zu entschärfen ist ein Einwanderungsstopp – vor allem aus kulturfremden Weltgegenden – unumgänglich. Abgelehnte Asylwerber, straffällige Ausländer und Illegale sind umgehend des Landes zu verweisen und abzuschieben. Nur ein politischer Wechsel, weg von der linken 68er Mentalität und hin zu einer Politik der Vernunft, kann eine sichere Zukunft für die Heimat garantieren“, unterstreichen die Freiheitlichen.

„Südtirol ist in einer besonderen Situation. Hier lebt eine deutsche und ladinische Minderheit, deren Schutz bereits durch die Eskapaden des Zentralstaates täglich auf dem Spiel steht. Wenn nun der Großteil der illegalen Masseneinwanderung nach Europa sich auf Südtirol zubewegt, ist das gesamte zivile Leben in unserer Heimat in Gefahr“, hält Walter Blaas abschließend fest und kritisiert das Verhalten der Landesregierung, die vor der aufkommenden Krise kapituliert.