Nein-Sieg verhindert Unheil für Südtirol

Veröffentlicht am 05.12.2016
Stellungnahme von Landesparteiobmann Walter Blaas

Italien und Südtirol haben über die neue Verfassung abgestimmt und die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Italien mit einem klaren NEIN zur Renzireform auftrat, konnte sich in Südtirol das JA zum Zentralismus und zur Romtreue durchsetzen. 

"Das gesamtstaatliche Ergebnis ist erfreulich und war angesichts der politischen Lage zu erwarten. Die Ablehnung der Machtkonzentration, des Zentralismus und der Aushöhlung der Demokratie war ein wichtiges Signal", erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann in einer ersten Stellungnahme.

"Auch Südtirol wurde damit Unheil erspart", gibt Blaas zu bedenken, "aber als dennoch bedauerlich muss das Ergebnis in Südtirol angesehen werden. Die Werte der Autonomie, der Eigenständigkeit und des Selbstbewusstseins scheinen in einer Krise zu sein."

"Der massive Widerstand gegen die Freiheitliche NEIN-Kampagne in den letzten Wochen hat die Generalmobilisierung des Establishments gezeigt. Mit allen erdenklichen Mitteln bis hin zu Fotomontagen wurde das Engagement zum Schutz der Heimat torpediert", erläutert Blaas.

"Die Mehrheit der Wähler haben die zentralistische Entwicklung des Staates aufgehalten und den Weg für Neues geebnet", betont Walter Blaas abschließend.