Nafri-Szene in Südtirol

Veröffentlicht am 04.01.2017
L. Abg. Walter Blaas fordert Zahlen zu kriminellen Nordafrikanern im Land

Rund um die Vorkommnisse der Silvesternacht in Köln wurde bekannt, dass die Polizei vor allem die sogenannte „Nafri“-Szene im Auge behält. Der polizeiinterne Begriff „Nafri“ umschreibt Straftäter aus nordafrikanischen Staaten, insbesondere Intensivstraftäter. Die Täter sind in Einbruchs- und Raubdelikte verwickelt. Daneben zählen Körperverletzungsverstöße und das Verbreiten von Drogen zu den weiteren Merkmalen der „Nafri“-Szene. Auch in Südtirol fallen immer wieder Einwanderer aus nordafrikanischen Staaten in Zusammenhang mit kriminellen Taten auf, sodass eine Erhebung der Zahlen relevant ist.

„Es wird zu erörtern sein, wie viele kriminelle und strafrechtlich relevante Taten, welche durch Staatsbürger aus Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan sowie Mauretanien, Niger, Mali, Tschad, Äthiopien, Eritrea und dem Südsudan in Südtirol begangen worden sind“, erläutert der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Besonders die Art der Delikte verdient die Aufmerksamkeit, um die Hintergründe der Sicherheitsproblematik in Südtirol zu erheben. Auf Grundlage der Daten können entsprechende politische Akte und Initiativen ausgearbeitet werden, damit zielgerichtet das Sicherheitsproblem bekämpft werden kann“, bekundet Blaas.

„In den Fokus sollen die besonders betroffenen Städte und Ortschaften Südtirols gesetzt werden“, erklärt Walter Blaas, „damit die Problematik deutlich wird.“ Die Folgen der Massenzuwanderung sind allerorts spürbar und äußern sich in etlichen Fällen in Gewaltausbrüchen. In Südtirols Städten und größeren Ortschaften gehört die Angst Opfer einer kriminellen Tat zu werden mittlerweile zum Alltag. „Südtirols Politik ist gefordert zu handeln“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend.