Militärwohnungen in Sterzing

Veröffentlicht am 08.06.2016
5,6 Millionen Euro an Gesamtkosten – ethnische Zusammensetzung ändert sich

Im Jahr 2007 hat sich das Land Südtirol verpflichtet eine Anzahl von Infrastrukturen – wie Militärwohnungen – zu bauen und zu finanzieren. Im Gegenzug hat das Land mit dem Verteidigungsministerium und der Agentur für Staatsgüter ein Vereinbarungsprotokoll festgelegt, die für das Ministerium zu verwirklichen sind und die militärischen Immobilien bestimmt, die an die Autonome Provinz Bozen abgetreten werden können.

Für den Erhalt der Militärareale verpflichte sich das Land Südtirol im Gegenzug für die Angehörigen der Streitkräfte entsprechenden Wohneinheiten zu realisieren. Im Fokus der Umsetzungsmöglichkeit sei unter anderem Sterzing geraten, so der Abgeordnete einleitend in einer Aussendung.

Insgesamt werden den Angehörigen der Streitkräfte in Sterzing 36 Wohnungen in zwei Wohngebäuden zur Verfügung stehen, erklärte Kompatscher auf Anfrage Leitners.

Die Gesamtkosten für den Bau dieser Wohnungen betragen 5.594.744,08 Euro, entnimmt der Freiheitliche aus der Antwort des Landeshauptmannes.

Leitner kritisiert die Tatsache, dass sich durch den Bau von so vielen Militärwohnungen die ethnische Zusammensetzung in Sterzing unnatürlich verändert werde.