Meran: Bürgermeister Paul Rösch antwortet nicht auf Landtagsanfrage zum geplanten Vereinssitz des "Ost-West Clubs"

Veröffentlicht am 30.11.2016
Was hat Bürgermeister Rösch zu verschweigen? - Es riecht nach Klientelpolitik

„Kürzlich reichte ich eine Landtagsanfrage zum geplanten, neuen Sitz für den Ost-West-Club in Meran ein. Es geht darum, dass der Verein mit über 2.500 Mitgliedern ein Vereinslokal im alten Schießstand in einer Meraner Wohnzone erhalten soll. Kommen nur 10% der Mitglieder zu einer Veranstaltung, dann sind das 250 Menschen. Dies entspricht einem kleinen Wiesenfest. Es ist verständlich, dass Bürger und Nachbarn hier ihre Bedenken haben – oder etwa nicht?“ so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Ich bin entsetzt, dass Merans Bürgermeister Paul Rösch diese Anfrage nun nicht beantwortet hat bzw. nicht will. Hier nimmt man die Bedenken dieser Nachbarn nicht ernst und versteckt sich hinter einer Mauer des Schweigens. Rösch will also die Belange der betroffenen Bürger nicht beantworten und anderen (dem Ost-West-Club) still weiterhelfen. Dieses Verhalten riecht sehr stark nach Klientelpolitik. Anders kann man diese undemokratische und feige Haltung nicht interpretieren!“, so Stocker weiter.

„Mir geht es nicht darum, dass der "Ost-West-Club" keine Räumlichkeiten bekommt, aber ein Verein dieser Größe mit Abendveranstaltungen darf doch nicht von einer Wohnzone in die nächste verschoben werden. Es braucht für den Club eine gute Lösung und für etwaige Nachbarn keine unzumutbare Situation! Der Bürgermeister soll alle Bürger gleich behandeln und nicht einige ‚gleicher‘. Auch der Gemeindeverband soll sein verwerfliches Rundschreiben zurücknehmen, wo er durch Nichtbeantwortung von Landtagsanfragen eigentlich zur Intransparenz gegenüber den Bürgern durch die Gemeinden aufruft“, so Stocker abschließend.