Mair: „SVP sagt Nein zur 32 Millionen Euro Steuerentlastung"

Veröffentlicht am 30.11.2017
Vollkommene Bankrotterklärung der SVP-Arbeitnehmer.
 
Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, übt harsche Kritik an der SVP, welche den freiheitlichen Antrag zur schrittweisen Abschaffung der IRPEF-Steuer bis 2020. Vor allem die SVP-Arbeitnehmer enttäuschten erneut durch ihr Beharren auf der steuerlichen Belastung der Südtiroler Bürger.
 
„Anstatt sich für Steuererleichterungen einzusetzen, machen die SVP-Arbeitnehmer mit ihrer desaströsen Politik weiter", hält die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, in einer Aussendung einleitend fest. „Sie konnten sich nicht überwinden den freiheitlichen Antrag zur schrittweisen Abschaffung der IRPEF-Steuer bis zum Jahr 2020 zu unterstützen. Der Südtiroler Landtag hat bereits am 13. Februar 2014 einen Antrag der Freiheitlichen angenommen, indem er sich grundsätzlich für die Abschaffung des regionalen IRPEF-Zuschlages zum ehest möglichen Zeitpunkt ausgesprochen hat. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Lage wäre nun – aus unserer Sicht – der richtige Zeitpunkt gekommen, aber die SVP zierte sich", so Mair.
 
„Die Politik hat die Aufgabe, nach Wegen zu suchen, die Bürger vom hohen Steuerdruck zu befreien. Bekanntlich ist der regionale Zuschlag auf die IRPEF die einzige Einkommenssteuer, bei der das Land einen Gestaltungsspielraum hat. Eine gänzliche Abschaffung des IRPEF-Zuschlags würde zwar eine Mindereinnahme im Landeshaushalt bedeuten, der entsprechende Ausfall könnte jedoch nach Abklingen der Finanz- und Wirtschaftskrise und infolge desanhaltenden Konjunkturaufschwungs weitgehend abgefedert werden", erklärt die Erstzunterzeichnerin des Antrages, Ulli Mair, die Hintergründe.
 
„Mit knapp 32 Millionen Euro an Mindereinnahmen wäre bei einer Abschaffung des IRPEF-Zuschlages zu rechnen", hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas fest. „Dieses Geld würde bei den Bürgern bleiben und in den Wirtschaftskreislauf fließen", betont der freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend und verweist auf die Notwendigkeit der steuerlichen Entlastung für Südtirols Bürger und Familien.