Mahnfeuer gegen Bär und Wolf sind berechtigt, aber nicht genug!

Veröffentlicht am 17.09.2017
Möge der Politik und der EU ein Licht aufgehen und diese Warnungen ernst nehmen!
 
„Die Mahnfeuer gegen Bär und Wolf von Seiten der Bergbauern finde ich gerechtfertigt. Wir haben einen Sommer hinter uns, der den Schafzüchtern stark zugesetzt hat. Tiere wurden gerissen und man kann sich nicht dagegen wehren! Ein Umstand, der nicht akzeptabel ist. Wir reden in der Politik immer davon, die Bergbauern zu unterstützen und lassen sie in Sachen Bär und Wolf im Regen stehen. Würden Wolf oder Bär in einer Stadt einmal einige Chihuahuas reisen, so wette ich, wäre die Jagd auf die Wölfe und Bären schon längst eröffnet. Aber auf den Almen, fern der Stadt und der Bürokraten, hat man kein Mitleid mit den Schafzüchtern. Und die linken und grünen, sogenannten Tierschützer haben auch kein Gefühl für die ganzen gerissenen Schafe, die es diesen Sommer gegeben hat“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.
 
„Ich hoffe auch, dass in der Politik und der EU durch diese Mahnfeuer ein Licht aufgeht. Wenn man die Sache nicht schnell in den Griff bekommt, so werden einige sicher zur Selbsthilfe greifen. Für mich wäre das mehr als verständlich, denn keiner lässt sich gerne seine Existenz zerstören. Aber an der ganzen Geschichte Wolf und Bär sieht man auch, wie weit entfernt Politik oft von den Realitäten ist und das ist auch gefährlich. Denn so braucht man sich nicht zu wundern, wenn Menschen sich von Politikern enttäuscht zeigen, weil ein immer größeres Problem nicht durch Hausverstand gelöst wird. Man sieht aber auch, dass man den regionalen Verwaltern mehr Entscheidungsfreiraum geben muss, weil sie die Probleme der Menschen vor Ort kennen. Aber was interessiert die EU die paar Schafzüchter, die paar Wählerstimmen. Ja zu den Mahnfeuern, aber damit wird es nicht genug sein“, so Stocker abschließend.