Leugnen hilft nichts: Südtirol hat ein Sicherheitsproblem

Veröffentlicht am 28.02.2017
L. Abg. Ulli Mair kritisiert die passive SVP-Politik – Ausländische Straftäter sind auszuweisen

Die jüngst veröffentlichten ASTAT-Daten für das Jahr 2015 belegen 17.265 angezeigte Straftraten. Nach wie vor handelt es sich um ein sehr hohes Niveau, trotz des marginalen Rückgangs gegenüber dem Jahr 2014 als 17.862 angezeigte Straftaten in Südtirol verzeichnet wurden. Durchschnittlich werden täglich 47 Straftaten in Südtirol verzeichnet und allen voran liegen die Diebstähle. Im Zeitraum der Jahre 2013 und 2014 gab es einen Anstieg von 54,1 Prozent bei Einbruchsdelikten in Wohnungen. Zwar wurde auch hier ein Rückgang vermeldet aber es handelt sich stets um einen Rückgang, der bereits von einem hohen Wert ausgeht. Die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair sieht sich in ihren Ansichten bestätigt, dass durch die massive Zuwanderung auch das Sicherheitsproblem angewachsen ist.

„Die Daten des ASTAT sprechen eine klare Sprache und angesichts dessen kann nun niemand mehr davon sprechen, dass Südtirol kein Sicherheitsproblem hätte. Alles Leugnen, Schönreden und Weglächeln kann die Fakten nicht übertünchen. Dank der blinden SVP-Politik, der illegalen, ungesteuerten Masseneinwanderung und der Folgen der Asylindustrie sind Südtirols Bürger einem massiven Sicherheitsproblem ausgesetzt. Die jüngsten Vorfälle im Bahnhofspark, die sogenannten ‚alltäglichen Einzelfälle‘ von Bozen belegen die angespannte Situation“, betont Mair.

„Vor allem die Diebstähle durch das Eindringen in Wohnungen sind nach wie vor ein sicherheitspolitischer Missstand. Bereits vom Jahr 2012 zum Jahr 2013 war allein dort ein Anstieg von über 52,7 Prozent verzeichnet worden. Eine weitere Verdoppelung dieser Straftaten wurde im Zeitraum der Jahre 2013 und 2014 verzeichnet. Der Rückgang an Einbruchsdelikten im Jahr 2015 ist kein Grund zur Entwarnung, denn nach wie vor ist die Situation dramatisch und nicht vergleichbar mit der relativ ruhigen Lage, die noch vor wenigen Jahren vorgeherrscht hat“, hält Mair fest und verweist auf die diesbezügliche objektive Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.  

„Ausnahmslos ist jeder Bürger unseres Landes in irgendeiner Weise von der ansteigenden Kriminalität betroffen. Das Opfer einer Straftat zu werden ist mit einer weit höheren Wahrscheinlichkeit verbunden als noch vor wenigen Jahren. Viele leiden unter der beängstigenden Situation und dem mangelnden Sicherheitsgefühl, vor allem Frauen. Diese Zustände sind überaus besorgniserregend und die Tatsache, dass Landeshauptmann Kompatscher davon ausgeht, dass Südtirol kein Sicherheitsproblem habe, ist gleichsam besorgniserregend, denn dies bedeutet, dass sich die SVP nach wie vor passiv verhalten wird“, urteilt Mair. 

„Mit der unkontrollierten, illegalen Masseneinwanderung werden Kriminalität, Gewalt und Übergriffe nach Südtirol importiert. Hinzu kommen die abgelehnten Asylwerber, die sich aus der Illegalität heraus mit kriminellen Machenschaften durch das Leben schlagen“, hält Ulli Mair fest und betont erneut die Freiheitliche Forderung ausländische Straftäter umgehend auszuweisen. 

„Fast tagtäglich berichten - zumindest einige wenige - Medien über die begangenen Straftaten und genauso oft versucht die verantwortliche SVPD-Politik mit Beschwichtigungen die Lage zu kaschieren. Die Menschen im Land haben genug von Ankündigungen, leeren Versprechen und dem Unsicherheitsgefühl. Längst wäre die Zeit da zu handeln und mit der nötigen Härte gegen die Kriminalität vorzugehen“, schließt die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair.