SVP-BEZIRKSTAG BOZEN: Leiter-Reber: "SVP-Visionen? Kompatscher sollte zum Arzt gehen!"

Veröffentlicht am 07.08.2017
Bozen - Der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber reagiert belustigt auf die Aussagen von SVP-Landeshauptmann Kompatscher vom Wochenende. "Herr Kompatscher mahnt "Visionen" an. Für einen Politiker, der nicht müde wird zu betonen, dass er sich vor allem als "Verwalter" ohne jeglichen Bezugspunkt zu Minderheiten- und Heimatschutz sieht, eine bedenkliche Entwicklung. Denn bisher war das einzig "Visionäre" von Herrn Kompatscher, pompöse Treffen mit einigen Herren und wenigen Damen aus der großen Weltpolitik zu veranstalten und dort Allgemeinplätze auszutauschen. Als Kompatscher's "Vision" könnte man noch die mit allen Mitteln erzwungene "Beglückung" der Südtiroler Landgemeinden mit illegalen Migranten durch das sog. "SPRAR"-Projekt nennen, das wohl flächendeckend die "neue Buntheit" nach Südtirol bringen soll - aber wer solche "Visionen" verfolgt, sollte zum Arzt gehen", so Leiter Reber.
 
"Was die vermeintlichen "Erfolge" der SVP im Autonomiekonvent angeht, so freut es mich sehr, dass nun auch bei Herrn Kompatscher die Einsicht gesiegt hat, dass die Verteidigung der Grundwerte unserer Autonomie sowie das Eintreten für das Selbstbestimmungsrecht nichts Schlechtes ist - allein, diesen Einsatz hat Herr Kompatscher am allerwenigsten erbracht, es waren Freiheitliche wie Wolfgang Niederhofer und Florian von Ach, die mit einigen vernünftigen SVP-Vertretern wie Christoph Perathoner und Altlandeshauptmann Luis Durnwalder die Linie vorgegeben und die erfreulichen Ergebnisse durchgesetzt haben. Die Achammer-Kompatscher-Riege in der SVP musste hier mühsamst zum Kämpfen getragen werden!" so Leiter Reber.
 
"Wir Freiheitliche stehen schon seit unserer Gründung für das, was die SVP nun vorgeben möchte, zu sein: eine konsequente Bewegung, die die Autonomie mutig in Richtung Eigenstaatlichkeit weiterentwickeln möchte. Eine Bewegung, die die Grundsäulen der Autonomie zu verteidigen weiß. Und eine Bewegung, die sich gegen die Kompatscher'sche "Vision" eines Südtirol als italienische Multi-Kulti-Provinz stets zur Wehr setzen wird. Ich bin mir sicher, dass die Südtiroler Bürger dieses Kompatscher-Manöver als das durchschauen werden, was es ist: billige Wählertäuschung aus Angst vor einer Watschen am Wahltag. Wer sichergehen möchte, dass sich Kompatscher & Co. auch am Tag nach der Wahl an das erinnern, was sie vor der Wahl vollmundig versprochen haben, der ist herzlich eingeladen, ein Stück des Weges mit uns zu gehen!" so Leiter Reber abschließend.