Leiter Reber: „Spanien missachtet demokratische Grundwerte – Abstimmungsfreiheit für Katalonien!"

Veröffentlicht am 21.09.2017
Bozen – Der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber erklärt sich solidarisch mit dem katalonischen Volk. „Die Katalanen verlangen nichts weiter als ihr gutes Recht: nämlich eine demokratische Abstimmung darüber, ob sie weiterhin Teil des spanischen Staates sein wollen. Dies mit brachialer Polizeigewalt verhindern zu wollen widerspricht jedem demokratischen Grundkonsens!“ so Leiter Reber.
 
„Noch bedenklicher wird es, wenn man sich die Eskalationsspirale genau anschaut: es geht derzeit noch NICHT um eine Abspaltung Kataloniens vom spanischen Zentralstaat. Sondern um eine demokratische Abstimmung darüber, ob ein solcher Weg überhaupt eingeschlagen werden sollte. Und das gewaltsame Vorgehen des spanischen Staates gegen eine demokratische Abstimmung, deren Ergebnis völlig unvorhersehbar ist, ist ein Skandal und eines EU-Staates unwürdig. Wie möchte Spanien denn glaubhaft europäische Werte predigen, wenn es selbst diese Rechte nicht zugesteht?“ fragt sich Leiter Reber.
 
„Wenn die Abstimmung für eine Unabhängigkeit Kataloniens ausgehen sollte, dann wird es natürlich spannend, wie sich die Verhandlungen zwischen Barcelona und Madrid entwickeln werden. Aber die demokratische Abstimmung im Vorfeld schon mit Polizeigewalt unterdrücken zu wollen, widerspricht jedem demokratischen Grundkonsens, ganz gleich, wie man zur Frage der katalanischen Unabhängigkeit steht, wobei wir Südtiroler Freiheitliche selbstverständlich auf der Seite der Unabhängigkeitsbefürworter stehen“, so Leiter Reber weiter.
 
„Die nächsten Tagen werden zeigen, wer sich durchsetzt: die spanische Polizeigewalt oder der Freiheitswillen des katalanischen Volkes. Wir Freiheitliche sind hier zuversichtlich. Denn wie schon der französische Schriftsteller Victor Hugo meinte: „Nichts ist so mächtig als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“, so Leiter Reber abschließend.