Leere Drohungen Renzis zur Verfassungsreform

Veröffentlicht am 15.11.2016
Blaas: „Weder die Wahl Trumps noch der Brexit führten zu einem Börsenchaos“

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas kritisiert in einer Aussendung die Drohungen und Warnungen des Ministerpräsidenten Renzi. Sollte das „Nein“ beim Verfassungsreferendum am 4. Dezember gewinnen, so wäre – laut Renzi – mit Turbulenzen an der Börse zu rechnen. Zwei Beispiele der vergangenen Monate beweisen jedoch das Gegenteil.

„Kaum steht eine wichtige Abstimmung oder Wahl an, wird die Nachricht von Börsenturbulenzen in die Welt posaunt, sollte der Wählerwille nicht mit dem Willen der Regierenden übereinstimmen“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann in einer Aussendung einleitend fest. „Ministerpräsident Renzi macht keine Ausnahme und warnt vor einem gewinnenden „Nein“ beim Verfassungsreferendum. Turbulenzen an den Börsen könnten den Risikoaufschlag „Spread“ in die Höhe treiben und die Folgen wären verheerend“, fasst Blaas die Drohungen Renzis zusammen.

„Ähnliche Märchen wurden vor dem Brexit und dem Wahlerfolg von Trump verbreitet“, erinnert Blaas. „Tatsächlich waren ein paar kleinere Turbulenzen an den internationalen Börsen feststellbar und wurden entsprechend medial aufgebauscht, aber innerhalb kürzester Zeit hatte sich die Situation normalisiert“, entwarnt der Freiheitliche Landesparteiobmann die leeren Drohungen Renzis.