Lebensrettermedaille jetzt auch in Südtirol!

Veröffentlicht am 19.09.2016
Sigmar Stocker: Freiheitlicher Beschlussantrag von 2012 wird nun endlich umgesetzt!

"Diesen Sonntag werden die Verdienstkreuze des Landes Tirol auf Schloss Tirol vergeben. Geehrt werden Persönlichkeiten aus ganz Tirol und das ist gut so, denn sie haben sich vorbildlich für die Tiroler Heimat und deren Menschen eingesetzt“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

Erfreut bin ich aber, dass heuer erstmals die Lebensrettermedaille in Südtirol vergeben wird. Wir Freiheitlichen haben immer wieder angeregt, die Tiroler Lebensrettermedaille auch auf Südtirol auszudehnen. Dies auch deshalb, da es eine solche Auszeichnung bei uns nicht gibt. Ein dahingehender freiheitlicher Beschlussantrag mit dem Unterfertigten als Erstunterzeichner wurde im Juni 2012 vom Südtiroler Landtag genehmigt. Wenn man bedenkt, dass die Umsetzung dieses Beschlussantrages nun vier Jahre gedauert hat, dann ist das eine lange Zeit und es wäre ratsam, dass die Europaregion Tirol nicht in so einem langsamen Rhythmus arbeitet, wenn sie weiterkommen will. Aber besser spät als nie und deshalb freue ich mich heuer ganz besonders“, so Stocker weiter.

„Die Verleihung der Lebensrettermedaille ist eine wichtige Geste des gesamten Landes Tirol gegenüber der Gesellschaft. Lebensretter sind in der heutigen Zeit wirklich große Vorbilder, nicht nur für die Jugend, sondern für die gesamte Gesellschaft. Lebensretter sollten bewusst in den Vordergrund gestellt werden als Wegweiser für Mitmenschlichkeit. Wir erleben in der heutigen Zeit leider zu oft, dass wir immer mehr in eine gewisse Anonymität verfallen und man sich oft nicht getrauen zu helfen. Für mich zeigt sich dieses Phänomen auch immer dann, wenn Menschen erst nach Tagen tot in Wohnungen - vor allem in Städten - gefunden werden. Wir schauen leider nicht mehr so aufeinander. Die Verleihung der Lebensrettermedaille soll dieser Anonymität der Gesellschaft entgegentreten. Eine Tatsache ist aber auch, dass immer mehr Menschen (zurecht?) Angst haben zu helfen, weil sie von Gewalttätigen oft brutal zusammengeschlagen werden und der Gesetzgeber durch lasche, linke Gesetze nicht durchgreift, was natürlich nicht geht! Hier hat der Gesetzgeber noch die Hausaufgaben zu machen um Mitmenschlichkeit statt Täter abzusichern.“, so Stocker abschließend.