Laurin-Denkmal durch Freiheitlichen Antrag gerettet

Veröffentlicht am 20.12.2016
Kultur- und Geschichtsverfälschung gestoppt

Der Südtiroler Landtag sprach sich für die Freiheitliche Initiative zur Standortbeibehaltung des Laurin-Denkmals am Magnago-Platz in Bozen aus. Die Nachricht, dass es zwischen der Landesregierung und der Gemeinde Bozen eine Vereinbarung bezüglich einer Verlegung des Laurin-Denkmals geben soll, sorgte in Südtirol für großes Unverständnis. Die Bürger haben kein Verständnis, wenn geschichtsträchtiges deutsches Kulturgut aus dem öffentlichen Raum verschwindet und faschistische Relikte erhalten und renoviert werden.

„Die Pläne zur Kultur- und Geschichtsverfälschung seitens der Landesverwaltung und der SVPD-Stadtverwaltung von Bozen konnten im letzten Augenblick aufgehalten werden“, betont der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner, in einer Aussendung einleitend. „Das Laurin-Denkmal, das nach einer langen Odyssee seinen rechtmäßigen Platz am Silvius-Magnago-Platz gefunden hatte, sollte nach SVPD-Plänen abmontiert werden“, klärt Leitner auf.

„Während die SVPD-Stadtverwaltung keinen Anstoß daran findet Unrechtsrelikte aus der Zeit des Faschismus wiederherzustellen, scheint das Laurin-Denkmal ein Dorn mit Auge zu sein“, betont der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag. „Den Vorstößen zur Tilgung des deutschen Erbes im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt wurde mit dem Freiheitlichen Antrag ein Riegel vorgeschoben. Die Landesregierung sprach sich dafür aus, keine wie immer gearteten Schritte zur Verlegung des Laurin-Denkmals zu setzen und sicherzustellen, dass dieses Denkmal am Silvius-Magnago-Platz bleibt“, erklärt Pius Leitner.

„Der Kultur- und Geschichtsfälschung in unserem Lande ist entschieden zu begegnen“, so Leitner abschließend, „denn wenn unserer Kultur missachtet, die Denkmäler geschliffen und die Geschichte verfälscht werden, so steht auch die Autonomie und letztlich die Heimat auf dem Spiel.“