Krankenhaus Bozen - Zweckentfremdung Wartesaal: Umberto Tait hat seit über einem Jahr alles toleriert und ist nun verwundert? Na bitte!

Veröffentlicht am 14.02.2017
„Es wird immer bunter, was den Wartesaal im Krankenhaus Bozen angeht. Als der Unterfertigte nach einem Lokalaugenschein im Wartesaal diesen Zustand öffentlich machte und sich dagegen wehrte, dass man einen Wartesaal des Krankenhauses nicht als Schlafstätte zweckentfremden darf, so hörte man gar Einiges, dass man nicht so unmenschlich sein sollte“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Jetzt wurde bekannt, dass einige Übernachter Zahlungen tätigen mussten, um im Krankenhaus Bozen zu übernachten. Das wäre ja unglaublich! Jedoch brauchen die Verantwortlichen wie der Gesundheitsinspektor Umberto Tait nicht aus allen Wolken fallen, denn er hat diese miserablen Zustände im Krankenhaus geduldet und nichts getan. Schließlich sind die Übernachtungen im Krankenhaus Bozen seit über einem Jahr bekannt! Die Wahrheit ist, dass die Verantwortlichen ihrer Pflicht zur Ordnung in einem Krankenhaus nicht nachgekommen sind. Wenn dabei ein derartiges Zahlungssystem indirekt gefördert wurde, dann nur deshalb weil keiner der Herren hingeschaut hat. Tait sollte sich besser ernsthaft fragen, ob er seine Arbeit gut gemacht hat“, so Stocker abschließend.