Kettenschläger offenbaren das Bandenproblem

Veröffentlicht am 10.04.2017
Erneuter brutaler Gewaltausbruch in Bozen

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas verweist in einer Aussendung auf die Bandenkriminalität, die sich in der Landeshauptstadt durch brutale Schläger äußert. Wie aus den Medien zu entnehmen ist, wurde am Samstagabend ein 20-jähriger Mann von einer Gruppe gewaltbereiter Personen mit Tritten und Schlägen schwer verletzt. Ein Schläger soll mit einer Kette auf das Opfer eingeschlagen haben. Die Bande hatte bereits vorher Passanten angepöbelt und attackiert. 
 
„Die Landeshauptstadt wird von gewaltbereiten Banden heimgesucht, die sich völlig wahllos ihre Opfer aussuchen. Bozen ist zu einem Brennpunkt der Gewalt und Übergriffe geworden. Viele Bürger leben in der Angst das Opfer von sinnloser Gewalt zu werden. Vor allem ausländische Banden mit einer niedrigen Hemmschwelle zur Gewaltanwendung ziehen durch die Straßen der Stadt. Mit bestialischer Brutalität gehen die Täter auf ihre Opfer los“, erörtert Blaas die Situation.

„Die Bandenproblematik befeuert die angespannte Sicherheitslage und fördert das Klima der Angst. Es kann nicht angehen, dass mittlerweile jeder Schritt vor die Haustür mit der Frage nach der eigenen Sicherheit verbunden ist. In dramatischer Art und Weise ist die öffentliche Sicherheit zu einem Luxusgut verkommen“, kritisiert Walter Blaas.

„Die Opfer dieser brutalen Attacken leiden nicht nur unter den Verletzungen, sondern sind auch seelisch gezeichnet“, hält Walter Blaas fest. „Eine derartige Situation auf den Straßen der Südtiroler Städte und Dörfer darf unter keinen Umständen toleriert werden und die verantwortliche Regierungspolitik hätte längst handeln müssen“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann.

„Es braucht eine Null-Toleranz-Politik gegen gewalttätige Kriminelle und drakonische Strafen, die eine klare rote Linie aufzeigen“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann. „Die Bande der Kettenschläger muss ausnahmslos identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden! Besonders Gewalttäter haben in einem friedliebenden Land wie Südtirol nichts verloren“, erklärt abschließend Blaas und fordert im Falle einer ausländischen Staatsbürgerschaft der Täter deren umgehende Ausweisung und ein Aufenthaltsverbot.