Keine Gesamttiroler Fußballmeisterschaft, aber weiter grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Veröffentlicht am 08.06.2016
Der Österreichische Fußball-Bund erteilte vor kurzem einer verbandsübergreifenden „Tirol-Liga“ eine Absage. Der ÖFB begründete dies in einer offiziellen Stellungnahme mit aktuellen FIFA- und UEFA-Bestimmungen sowie unterschiedlichen Verbandsbestimmungen und Gesetzeslagen in Österreich und Italien. Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner erkundigte sich in einer Landtagsanfrage über die weiteren Schritte der Landesregierung

Sportlandesrätin Martha Stocker teilt dem Abgeordneten in ihrem Antwortschreiben mit, dass die Landesregierung die Stellungnahme des ÖFB zur Kenntnis nehme, gleichwohl auf die Fortführung und den Ausbau von sportlichen Begegnungen im Rahmen der Sportprogramme von ARGE ALP und EUREGIO setze. Diese würden schon seit Jahren einen mannigfaltigen Austausch im Sinne der Begegnung bieten, so Stocker.

Die Landesrätin erklärt weiters, dass falls Fachsportverbände der verschiedenen Sportarten im beiderseitigen Interesse eine Willenserklärung zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit äußern würden, sich die Landesregierung dafür einsetzen und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit unterstützen werde. Beispiele hierfür seien die Beteiligung Südtiroler Eishockeymannschaften in der EBEL-Meisterschaft, IAHL-Meisterschaft und der Kärntner und Tiroler Eishockeyliga, so Stocker abschließend.