Ist Südtirol Absurdistan? Ordnungskräfte sollen zuerst deutsch, Ausländer beide Landessprachen lernen!

Veröffentlicht am 27.03.2017
LH-Stellvertreter Tommasinis Verhalten ist skandalös und SVP schweigt ein ums andere Mal!

Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Landtag, Ulli Mair, reagiert mit Befremden darauf, dass sich die Carabinieri in Südtirol nun mit dem Erlernen der arabischen Sprache und Kultur befassen, um mit den neuen Mitbürgern und Migranten besser in Kontakt treten zu können.

„Südtirol ist zwar mehrheitlich deutsch, dann italienisch und ladinisch, dennoch bemühen sich die Carabinieri nun, völlig politisch korrekt und begleitet von PD-Landeshauptmann-Stellvertreter Tommasini und dessen Kulturressort, um die Integration in die arabische Gesellschaft in Südtirol. Wie auch sonst sollte man sich in einem Land wie Südtirol mit Zuwanderern aus arabischen Ländern verständigen? Schließlich kann man von den kulturell bereichernden, teilweise Analphabeten nicht erwarten, dass diese neben all ihrer Arbeit auch noch die Landessprachen lernen. Das also ist Integration à la SVPD und die Carabinieri-Führungselite, in der Vergangenheit nicht wirklich darum bemüht, sich mit der deutschen Kultur und Sprache im Land auseinanderzusetzen, heucheln Begeisterung. Warum schweigen eigentlich die Italiener im Lande, dass die Gelder ihres Kulturressorts für derartigen Unfug verwendet werden?“, schreibt Mair und kündigt eine Anfrage im Landtag an.

„Wenn man bedenkt, dass es zahlreichen, vor allem deutschen Südtirolern heute noch nicht überall möglich ist, in ihrer Muttersprache zu kommunizieren, Formulare und Vordrucke in Deutsch zu erhalten, sie sogar in Krankenhäusern oft mit mangelnder Sprachkompetenz der Ärzte konfrontiert werden, grenzt es schon beinahe an eine Provokation, die sich PD, Carabinieri und Finanzpolizei hier haben einfallen lassen. Im Umkehrschluss müsste es in einem autonomen Land wie Südtirol, das ständig als Musterbeispiel des friedlichen Zusammenlebens dargestellt wird, die Zweisprachigkeit für jeden Polizei- und Finanzbeamten Pflicht sein. Alles andere entspricht nicht einer modernen Autonomie, sondern eher imperialistischen Zügen. Arabisch-Kurs für Sicherheitsbeamte damit Integrationsunwillige auch weiter in der Parallelgesellschaft unbehelligt und uneingeschränkt ihr Schattendasein fristen können, auf Kosten aller Südtiroler, wohlgemerkt. Anstatt all jene, die Gesetze brechen, die sich nicht integrieren wollen und nur wegen der Sozialleistungen in Südtirol sind auszuweisen, passt man sich in Gutmenschenmanier an. Sieht so der Beitrag der Staatsstellen in Südtirol für eine bessere Integration aus?“, so Mair weiter.

Mair möchte abschließend von Landesrat Tommasini wissen, warum es für diensttuende Sicherheitsbeamte in Bozen eine persönliche Bereicherung sei, die arabische Sprache und Kultur zu erlernen, umgekehrt aber kaum echte Anstrengungen unternommen werden, Arabern und anderen Ausländern unsere Kultur und Sprachen zu vermitteln? Sind unsere Landessprachen, unsere Werte sowie unsere Kultur keine Bereicherung? Was kommt als nächstes? Zum Islam konvertieren? Weibliche Polizisten, die ein Kopftuch tragen? Die Südtiroler Bevölkerung hat für derartige Anstrengungen jedenfalls kein Verständnis, so Mair.

„Letzten Endes ist Tommasinis Verhalten allerdings ein Eingeständnis: Südtirol hat ein Sicherheitsproblem mit nordafrikanischen Einwanderern arabischer Herkunft - und deswegen müssen die Einsatzkräfte die arabische Sprache lernen und sich an die Kultur dieser Integrationsverweigerer anpassen! Tommasinis Verhalten, der Probleme mit Ausländern aufgrund seiner linkslinken Gesinnung konsequent leugnet, ist skandalös - und die SVP und ihr Obmann und Integrationslandesrat Achammer schweigen und nicken wie immer, weil das alles natürlich nicht zur Schönwetter-Autonomie-Politik und einer politisch impotenten Volkspartei passt. Südtirol wird ein ums andere Mal vorgeführt und die selbsternannte Autonomie-Partei SVP gibt wieder einmal ein Stück Südtirol im Sinne multikultureller Schwachsinns-Lehren auf!“, schließt Mair.