Islamisches Gebetszentrum in Bozen

Veröffentlicht am 17.11.2016
L. Abg. Walter Blaas intervenierte im Landtag – Hintergründe

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas informierte sich über das geplante islamische Gebetszentrum in Bozen. Im ersten Stock einer leerstehenden Gewerbehalle in der Voltastraße sollen – laut dem Verein „Famiglie Magrebine“ – Vereins und Gebetsräume unterkommen.

„Die Gemeinde Bozen hat am 26. September 2016 die entsprechende Baukonzession zur Einrichtung der Struktur eines islamischen Gebetszentrums ausgestellt“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann in einer Aussendung einleitend fest. „Ein Lokalaugenschein für die Ausstellung der Bewohnbarkeit und der Benutzbarkeitserklärung war für den 2. November 2016 vorgesehen gewesen“, hält Walter Blaas mit Blick auf die vorliegenden Informationen fest.

„Die Gemeinde Bozen konnte ausschließen, dass am besagten Gebetszentrum ein Minarett oder ein ähnlicher Bau entsteht“, erläutert Blaas. „Auch sei der Gebetsaufruf durch einen Muezzin mittels Lautsprecher am besagten Gelände ausgeschlossen“, entnimmt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete aus den vorliegenden Informationen.

„Der Trägerverein ‚Famiglie Magrebine‘ ist laut Auskunft des Amtes für Kabinettsangelegenheiten in keinem vom Amt geführten Vereinsverzeichnis eingetragen. Dennoch hat der besagte Verein von der Stadt Bozen im Zeitraum der Jahre 2011 bis 2015 einen jährlichen Beitrag von 4.000,00 Euro erhalten“, erläutert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Hinsichtlich des islamischen Gebetszentrums in Bozen scheint noch Vieles im Dunkeln zu liegen“, unterstreicht Blaas. „Weder ist bekannt welche Sprache Anwendung findet, noch ob alle Voraussetzungen für den Betrieb des Zentrums gegeben sind“, erklärt der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend mit der Ankündigung die weitere Entwicklung genau zu beobachten.