Immer mehr Asylanten werden in Südtirol untergebracht

Veröffentlicht am 12.09.2016
Blaas warnt vor Auswirkungen – viele Medien schweigen

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas fordert ein Aufnahmestopp von sogenannten „Flüchtlingen“ und Asylanten in Südtirol. Südtirols Kapazitäten sind bereits ausgereizt aber stets neue Unterbringungsmöglichkeiten sollen gefunden und erschlossen werden. Viele Medien scheinen zu schweigen angesichts der steigenden Zahlen von Asylanten im Land und der damit zusammenhängenden Probleme.

„Die Ängste der einheimischen Bevölkerung sind berechtigt“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung fest. „Die Unterbringung von einer hohen Anzahl von Asylanten – vorwiegend aus Nord- und Zentralafrika weckt in der Bevölkerung Unbehagen. Die Politik hat die Aufgabe in erster Linie die Befürchtungen der Einheimischen wahrzunehmen und nicht den Forderungen der Asylwerber stets aufs Neue nachzugeben“, unterstreicht Blaas mit Nachdruck.

„Die Aufnahme von sogenannten „Flüchtlingen“ verläuft in Südtirol seit einigen Monaten nicht mehr so reibungslos wie es uns die Landesregierung immer weismachen wollte“, erklärt Walter Blaas, Obmann der Freiheitlichen. „Die Kapazitäten und die Aufnahmebereitschaft sind erschöpft und täglich werden es mehr Asylanten, die von Südtirol aufgenommen werden sollen. Unzählige Personen erreichen auf dem Seeweg von Libyen aus Italien. Allein am Samstag sollen wieder 2.300 Illegale von der italienischen Küstenwache aufgegriffen worden sein. Sollten diese Personen einen Asylantrag stellen, so wäre Südtirol laut staatlichen Verteilungsschlüssel verpflichtet 0,9 Prozent aufzunehmen. Dies wären etwa 21 Personen allein für den vergangenen Samstag“, rechnet Blaas vor.

„Hochgerechnet auf ein Jahr bei gleichbleibender Masseneinwanderung würde dies etwa 7.665 Asylanten für Südtirol bedeuten – vorausgesetzt die ankommenden Personen stellen eine Asylantrag“, warnt Blaas und sieht damit ein gravierendes soziales Problem und angespitzte Sicherheitslage auf Südtirol zukommen.

„Viele Medien halten sich angesichts der Entwicklung in ihrer Berichterstattung zurück“, kritisiert Blaas. „Allein die Meldung, dass in Bozen weitere 50 Asylwerber untergebracht werden sollen, war nur vereinzelt zu lesen. Eine breite Information und Aufklärung – vor allem über die negativen Aspekte der illegalen Masseneinwanderung nach Europa – ist unerlässlich“, stellt Blaas abschließend fest.