Hotel Sonneck: ungenutzte Immobilie als ideales Flüchtlingsheim

Veröffentlicht am 02.02.2017
Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas schlägt das ehemalige Hotel Sonneck, gelegen zwischen Mühlbach und Aicha, als ideale Unterbringungsmöglichkeit für sogenannte ‚Flüchtlinge‘ und Asylanten vor. Die ungenutzte Immobilie würde mehrere Vorteile bieten: keine zusätzlichen Kosten für Adaptierungsarbeiten, nötige Distanz zu den Siedlungsgebieten und Sicherheit für die einheimische Bevölkerung.

„Anstatt Flüchtlingsheime und Asylantenunterkünfte in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern einzurichten, würden sich eine Reihe von idealeren Einrichtungen anbieten“, unterstreicht Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend. „Derartige Einrichtungen in der Nähe von sensiblen Strukturen inmitten von Siedlungsgebieten sind fehl am Platz. Es kann nicht angehen, dass die betroffene Bevölkerung stets mit einem unguten Gefühl konfrontiert wird“, erklärt Blaas und verweist auf die Sicherheitsaspekte.

„Die bisher erschlossenen Gebäude für Asylwerber wurden unter hohem finanziellen Aufwand adaptiert und an die Bedürfnisse dieser Personen angepasst“, gibt Walter Blaas zu bedenken. „Hinzu gesellen sich in etlichen Fällen hohe Mietkosten und anfallende Investitionen“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „So sollen in Brixen etwa 60 zusätzliche ‚Flüchtlinge‘ in der Schenoni-Kaserne aufgenommen werden, wobei der Steuerzahler für die anfallenden Kosten und Investitionen wieder zur Kasse gebeten wird“, erörtert Blaas und gibt zu bedenken, dass es Alternativen geben würde.

„Als Beispiel ließe sich das ehemalige Hotel Sonneck anführen, das weit abseits von Mühlbach und Aicha liegt“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Die Immobilie würde keine besonderen Adaptierungsarbeiten brauchen und das ungenutzte Gebäude könnte einen zeitlich begrenzten Dienst erfüllen. Per Dekret könnte der Quästor die notwendigen Schritte in die Wege leiten“, so Blaas.

„Die Belastung der öffentlichen Haushalte und das massive Sicherheitsproblem wurden durch die gutmenschliche Politik der offenen Grenzen ausgelöst. Dem ist endlich mit klaren Maßnahmen entgegenzusteuern. Die Bevölkerung hat kein Verständnis mehr für die hohen Ausgaben und für die stets neuen Leistungen für Asylanten und Flüchtlinge. Es braucht die Realpolitik der geschützten Grenzen, des Aufnahmestopps und des Rückbaus von Unterkünften“, hält Walter Blaas abschließend fest.