Hass und Neid gegen Südtirol wachsen

Veröffentlicht am 21.03.2017
L. Abg. Sigmar Stocker: „Südtirol muss seinen eigenen Weg gehen. Provokationen aus Rom sind unangemessen“

Der PD-Senator Stefano Esposito verlangte öffentlich ein Referendum zur Abschaffung der Autonomie. Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker gibt zu bedenken, dass der Hass und der Neid gegen Südtirol in Rom anwachsen.

„Die PD-Politik hat längst schon ihr angebliches ‚autonomiefreundliches‘ Gesicht geoffenbart. Täglich wachsen der Hass und der Neid gegen Südtirol und der jüngste Angriff auf die Autonomie zeugt vom rauen, zentralistischen Klima in Rom“, betont der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung einleitend. „Südtirol ist nicht freiwillig ein Teil dieses Staates geworden und die Autonomie ist kein Privileg, sondern ein völkerrechtlich verankerter Schutz der deutschen und ladinischen Minderheit“, unterstreicht Stocker.

„Die Autonomie kann weder durch ein Referendum abgeschafft werden, noch gehört sie zu irgendeiner Verhandlungsmasse in Rom“, so der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Die zentralistische Politik in Rom sollte sich statt der unlauteren Forderungen gegenüber der Autonomie ein Bild über die Effizienz Südtirols machen und den italienischen Regionen mehr Freiräume in Sachen Selbstverwaltung einräumen“, betont Stocker.

„Südtirol muss nach knapp 100 Jahren der Fremdbestimmung endlich seinen eigenen Weg einschlagen. Die Autonomie ist und bleibt lediglich eine Übergangslösung zur Unabhängigkeit Südtirols. Das Friedensprojekt des Freistaates aller drei Volksgruppen bietet für unsere Heimat eine erstrebenswerte Zukunft. Die ständigen Attacken gegen die Autonomie und der Raubbau an den hart erkämpften Kompetenzen lassen eine düstere Zukunft für unsere Heimat erahnen. Je länger Südtirol ein Teil Italiens bleibt, desto mehr schwindet der Schutz unserer Sprachen und unserer Kultur. Rom bringt Unfrieden in das friedliche Zusammenleben in Südtirol und gefährdet die Früchte dieser Entwicklung“, so der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker abschließend.