Handlungsbedarf bei der körperlichen Arbeitsbelastung

Veröffentlicht am 23.08.2017
L. Abg. Walter Blaas: „AFI präsentiert alarmierende Zahlen – Politik muss handeln“.
 
Das Arbeitsförderungsinstitut AFI präsentierte heute bedenkliche Daten hinsichtlich der körperlich belastenden Arbeitsbedingungen in Südtirol. Ob schwere Lasten, starker Lärm oder belastende Einflüsse in der Arbeitsumgebung – Südtiroler Arbeiter sind häufigen Belastungen unterschiedlicher Natur ausgesetzt. Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas sieht dringenden politischen Handlungsbedarf, um der Problematik zu begegnen.
 
„Laut INAIL werden in Südtirol jährlich 250 bis 300 Berufskrankheiten gemeldet, die auf Risikofaktoren zurückgehen. Besonders durch das Tragen von schweren Lasten sei ein Anstieg von Krankheiten zu beobachten gewesen“, hält Blaas mit Blick auf die vorliegende Studie fest. „Angesicht der vorliegenden Daten ist die Politik gefordert zu handeln, um den Arbeitsbelastungen entgegenzuwirken“, erörtert der freiheitliche Landtagsabgeordnete.
 
„Zu denken sei an eine steuerliche Entlastung für Betriebe und Unternehmen, welche beim Lastentransport auf unterstützende Maßnahmen für Beschäftigte, Umrüstung oder den Ankauf von Gerätschaften und Maschinen setzen. Diese Investitionen würden nicht nur den Bediensteten und Unternehmen zugutekommen, sondern würden auch Fürsorgemittel schonen, da Berufskrankheiten oder Unfälle vermieden werden könnten“, gibt Walter Blaas zu bedenken.
 
„Es herrscht dringender Handlungsbedarf und nun ist die Politik am Zug“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas abschließend fest und kündigt eine entsprechende Intervention an.