Güterzugflüchtlinge – Landesregierung weiß nichts

Veröffentlicht am 02.02.2017
L. Abg. Walter Blaas: „Schleier des Nichtwissens löst keine Probleme“

Immer wieder versuchen sogenannte ‚Flüchtlinge‘ mittels einer illegalen Fahrt auf den Güterzügen nach Österreich oder Deutschland zu gelangen. Vor allem die Brennerlinie wird von diesen Personen genutzt. Die sogenannten Güterzugflüchtlinge sind ein Produkt der Asylindustrie. Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas wollte sich ein Bild über die Situation in Südtirol machen, doch die Landesregierung umhüllte sich mit dem Schleier des Nichtwissens.

„Es wäre zu erörtern gewesen, wie viele illegale Einwanderer, Asylwerber und ‚Flüchtlinge‘ auf Güterzügen, die Südtirol durchqueren, im vergangenen Jahr 2016 aufgegriffen wurden“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann in einer Aussendung einleitend fest. Die Südtiroler Landesregierung scheint aber kein Interesse an diesem Phänomen zu haben: „‘Die Kontrolle des Zugverkehrs obliegt den staatlichen Polizeibehörden. Die Landesregierung hat diesbezüglich weder Zuständigkeiten noch Informationen‘“, zitiert Blaas aus der vorliegenden Antwort und kritisiert das mangelnde Interesse seitens der SVPD-Landesregierung an der Problematik.

„Die gutmenschliche Asylindustrie zeichnet für Güterzugflüchtlinge verantwortlich und für die damit zusammenhängen Folgen“, gibt Blaas zu bedenken. „Wer sich über Probleme ausschweigt, löst keine“, betont der Freiheitliche Landesparteiobmann und verweist auf das herrschende Chaos, hervorgerufen durch die Politik der offenen Grenzen.

„Mit dem Phänomen der Güterzugflüchtlinge sind nicht nur Tragödien verbunden, sondern auch Gefahren für das Bahnpersonal und die Lokführer“, gibt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken. „Hinzu gesellen sich wirtschaftliche Schäden, welche durch die aufwendige Kontrolle der Güterzüge und die damit zusammenhängende Zeitverzögerungen auftreten“, erläutert Blaas.

„Die Hintergründe zu den illegalen Grenzpassagen mittels Güterzügen wären umgehend zu erörtern, damit die Folgen des mangelnden Schutzes der EU-Außengrenzen und der illegalen Masseneinwanderung deutlich werden“, hält Walter Blaas abschließend fest.