Gefälligkeitsdienst für das Trentino – Müllimporte

Veröffentlicht am 07.12.2016
Landesparteiobmann Walter Blaas widerlegt Behauptungen des Landeshauptmannes

Landeshauptmann Kompatscher behauptet, dass die Müllimporte aus Trient lediglich zwei bis drei LKWs mehr nach Bozen bringen würden. Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas widerlegt diese Annahmen und sieht Ungereimtheiten bei den anfallenden Mehreinnahmen für die Stadt Bozen.

„Lediglich zwei bis drei LKWs zusätzlich würden laut Landeshauptmann Kompatscher aufgrund der Müllimporte aus Trient nach Bozen verkehren“, stellt Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Dies ist völliger Blödsinn, denn bei 20.000 Tonnen Müll kann sich das jeder selbst ausrechnen. Ich bleibe bei der Behauptung, dass es schlussendlich 1.500 bis 2.000 LKW Fahrten/jährlich zusätzlich sein werden“, unterstreicht der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Für das Trentino entwickelt sich die Müllverbrennung in Bozen zu einem super Geschäft“, so Blaas. „Die Investitionskosten von geplanten 75 Millionen Euro, die schlussendlich auf 140 Millionen Euro angewachsen sind, werden auch nicht mit einem Aufpreis von 21 Euro/pro verbrannterTonne Müll eingerechnet. Den Müllverbrennungskomplex haben alle Südtiroler Steuerzahler finanziert. Die "Mehreinnahmen" von 500.000 Euro streicht nun Bozen allein ein. Wir lernen: ein super Geschäft für die Allgemeinheit und der Bau von Müll Verbrennungsanlagen wird die Luftqualität (laut Aussage des Landeshauptmanns Kompatscher) verbessern. Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Luftqualität längs der Brennerverkehrsachse tut sich somit auf“, hält Blaas fest.

„Das Trentino erspart sich viel Geld und die leidige Standortdiskussion“, gibt Blaas zu bedenken und verweist darauf, dass Südtirol für die Kosten aufkommt und mit seiner Umwelt und der Gesundheit der Bürger bezahlt.