Gaiser: „Eppaner Zivilschutzzentrum gehört auf altes, leeres Kasernenareal!“

Veröffentlicht am 05.12.2017
Alle Beteiligten sollen zurück an den Verhandlungstisch - Kulturgrund sparen.
 
„In der Gemeinde Eppan soll ein Zivilschutzzentrum entstehen, wo Feuerwehr, Bergrettung, Ortspolizei und Zivilschutzgruppe eine neue Unterkunft finden und das ist auch gut so. Als geeignetes Areal, sei es vom Standort, als auch von der Größe her, ist die „Mercanti Kaserne“ mehr als geeignet. Der Großteil des Areals befindet sich seit dem 5. Dezember 2016 im Eigentum des Landes Südtirol. Die Gemeindeverwaltung könnte somit unmittelbar mit dem Land in Verhandlungen treten, um das Zivilschutzzentrum auf dem Grund der ehemaligen Kaserne zu bauen“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker und der freiheitliche Gemeinderat von Eppan, Reinhard Gaiser, in einer gemeinsamen Aussendung. 
 
„Aber hier scheint es keine Einigung zu geben und es ist unverständlich, weshalb die Gemeindeverwaltung unterhalb des Tetterparkplatzes, praktisch vor dem Eingangstor der Kaserne, für die Feuerwehrhalle teuren Kulturgrund im Wert von über einer Million Euro opfern will. Diese Handhabe widerspricht ganz und gar den neuen Landesraumordnungsgedanken, wo die Gemeindeverwalter angehalten werden, mit Kulturgründen äußerst sparsam umzugehen. Wir verstehen nicht, weshalb das Land der Gemeinde Eppan nicht entgegenkommt. Deshalb rufen wir alle Zuständigen auf - und hier ist vor allem das Land Südtirol gemeint - sich nochmals an einen Tisch zu setzen, um eine Lösung für das Eppaner Zivilschutzzentrum im Kasernenareal zu finden. Es gilt den knappen Kulturgrund zu schonen“, so die Freiheitlichen.
 
„Das Land muss Vorbild sein und kann es in diesem Fall auch sehr gut unter Beweis stellen. Dass Handlungsbedarf besteht, die Feuerwehr von St. Michael aus dem Dorfzentrum auszusiedeln, ist dringend notwendig und mehr als gerechtfertigt. Nach Jahrzehnten des Wartens und mit guten Willen wäre man jetzt soweit das Zivilschutzzentrum im Kasernenareal zu bauen“, so Stocker und Gaiser abschließend.