Freiheitlicher Beschlussantrag zur „Erhebung baulicher Leerstände (Wohnraum) in Südtirols Gemeinden“ nicht angenommen!

Veröffentlicht am 04.10.2017
Es wird aber kein Weg daran vorbeiführen, leerstehende Bausubstanz wiederzuverwerten!
 
„Unser Beschlussantrag zur „Erhebung baulicher Leerstände (Wohnraum) in Südtirols Gemeinden“ wurde heute vom Landtag leider nicht angenommen. In der Debatte waren sich eigentlich alle einig, nur in der Praxis war man vonseiten der Mehrheit dagegen und die Grünen haben sich der Stimme enthalten. Es ist mittlerweile nicht mehr vertretbar, dass nicht genutzte Flächen, Häuser oder auch zerfallene Häuser in erschlossenen Orten leer herumstehen. Diese Kubatur gilt es für die Wiederverwertung zu gewinnen. Das gelingt durch Gespräche mit den Besitzern sowie durch finanzielle und organisatorische Anreize für die Besitzer. In deutschen Städten oder Dörfern habe dieses Modell bereits Erfolg gehabt, wie man auf einer Tagung von „Plattform Land Südtirol“ erfahren konnte“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker.
 
„Südtirols bautätige Zukunft wird also jene der Wiederverwertung des Bestehenden sein, da bereits 40 Prozent der bebaubaren Fläche in den Tälern verbaut ist. Wir müssen auch den kommenden Generationen ein Land weitergeben, wo auch diese Raum finden um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Es besteht dringender Handlungsbedarf in dieser Richtung. Ich glaube man hat es heute verabsäumt ein klares Zeichen zu setzen. Ich bin überzeugt, dass in der Raumordnung Südtirols die Wiederverwertung bestehender Bausubstanz Priorität erhalten wird“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Stellungnahme.