Freiheitliche schenken Boschi‘s Aussagen keinen Glauben

Veröffentlicht am 07.06.2016
Leere Versprechungen aus Rom bringen Südtirol nicht weiter

Vor gut eineinhalb Jahren sah die Reformenministerin Boschi in den autonomen Regionen noch eine Ressourcenverschwendung und ein nicht mehr zeitgemäßes Konstrukt. Plötzlich sei nun alles anders, wie ihre Werbetour in Südtirol zeigt.

„Grotesker geht es kaum noch“, halten Landesparteiobmann Walter Blaas und Generalsekretär Simon Auer in einer Aussendung einleitend fest, „wenn die Reformenministerin heute für die Verfassungsreform wirbt und Südtirols Schutz unterstreicht während sie vor eineinhalb Jahren die Autonomien mit Ressourcenverschwendung und Anachronismus in Zusammenhang brachte.“

„Wer den leeren Versprechen aus Rom glaubt, muss ein sehr ausgeprägtes Kurzzeitgedächtnis haben“, so Blaas und Auer in einer Stellungnahme. „Die SVP rollt wie gewöhnlich den roten Teppich für den PD aus und anstatt die Attacken gegen die Autonomie Südtirols effektiv abzuwehren gibt sich die SVP dem blinden Glauben hin.“

„Wir Freiheitliche bleiben dabei: Die Autonomie ist Gefahr durch den PD und die Leichtgläubigkeit der SVP“, unterstreichen Obmann und Generalsekretär abschließend. „Es wird kein Weg an der Weiterentwicklung der Autonomie in Richtung Freistaat vorbeiführen, denn Südtirols Zukunft liegt nicht in einem Zentralstaat.“