Freiheitliche Idee: Bypass beim Kreisverkehr Nordring-Bruneck

Veröffentlicht am 15.09.2016
Freiheitliche Initiative fast 1:1 übernommen

Der Freiheitliche Gemeinderat der Stadt Bruneck, Bernd Ausserhofer, erörterte im Rat unermüdlich die Verkehrsproblematik beim Kreisverkehr am Nordring von Bruneck. Der Stadtverkehr, die Staatsstraße aus dem Tauferertal, die Zufahrt zur Industriezone Bruneck und die Anbindung an das obere Pustertal laufen an diesen einen Punkt zusammen. Die Freiheitlichen intervenierten bereits vor Jahren im Gemeinderat mit einem Beschlussantrag, der nun im Wesentlichen umgesetzt werden soll.

„Berufspendler, Transporteure und Schüler kennen den tagtäglichen Rückstau beim Kreisverkehr am Nordring von Bruneck“, hält der Freiheitliche Gemeinderat Bernd Ausserhofer in einer Aussendung fest. „Das Problem ist seit Jahren bekannt und wir Freiheitliche präsentierten bereits vor einigen Jahren einen Lösungsansatz, der nun von der Verwaltung in seinen wesentlichen Zügen übernommen wird“, führt Ausserhofer aus. „Ein Bypass zur zweispurigen Befahrung des Kreisverkehrs soll dem Verkehrsaufkommen gerecht werden und in Zukunft den Rückstau bis nach St. Georgen - meist durch das ganze Dorf und oftmals bis zum Überschlag - vermeiden. Damit ist nicht nur eine Zeitersparnis garantiert, sondern der Kreisverkehr kann seiner angedachten Aufgabe vollends gerecht werden“, unterstreicht der Freiheitliche Gemeinderat und verweist auf die entsprechenden Initiativen.

„Es herrscht dringender Handlungsbedarf“, betont Ausserhofer und verweist auf die entsprechenden Zahlen des Landestatistikinstituts ASTAT aus dem Jahr 2014: „An der Verkehrszählstelle Nr. 48 an der S.S. 621 bei St. Georgen wird der durchschnittliche Tagesverkehr mit 16.547 Fahrzeugen beziffert. An der Zählstelle Nr. 30 an der S.S. 49 (Bruneck Ost) wird das Verkehrsaufkommen mit 16.591 Fahrzeugen angegeben, während in Stegen an der Zählstelle Nr. 55 ein Aufkommen von 6.511 Kraftfahrzeugen verzeichnet wird. Ein Großteil der genannten Fahrzeuge läuft am Kreisverkehr zusammen und sorgt dadurch für einen erheblichen Rückstau.“

Abschließend begrüßen die Freiheitlichen, dass die Optimierung der bestehenden Struktur in Kürze angegangen wird.